Heidenheim / Arthur Penk Rund 800 Schüler sind am Freitag auf die Straßen gegangen, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Was halten Sie von der Aktion „Fridays for Future“?

„Wozu in die Schule gehen, wenn es eh keine Zukunft gibt?“ Mit ihrer Frage hat die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg schon im vergangenen Jahr eine weltweite Jugendbewegung ins Leben gerufen. Rund 800 Schüler demonstrierten nun auch am Freitag in der Heidenheimer Innenstadt unter dem Motto „Fridays for Future“ für Umwelt-, Klima-, und Naturschutz. Im Rahmen dieses internationalen Klimastreiks trotzten sie Wind und Regen. Sie waren während der Unterrichtszeit in der Stadt unterwegs.

Die damit einhergehende Diskussion, ob man dafür die Schule schwänzen dürfe, wollen wir an dieser Stelle gar nicht erörtern, da diese Entscheidung in den Händen der Schüler selbst liegt.

Allerdings wollen wir wissen, wie unsere Leser es finden, dass sich so viele junge Menschen engagieren und ein eindeutiges Signal in Richtung Politik, Lobbys und die Gesellschaft senden. Oft genug kritisieren Erwachsene schließlich das angebliche Desinteresse der Jugend. Kann man also ernsthaft etwas dagegen haben?