Heidenheim Keine schnelle Lösung: Karl-Rau-Halle im Katzental?

Eine historische Aufnahme aus den Anfängen der Karl-Rau-Halle, die 1959 erbaut wurde. Jetzt geht es um die Zukunft.
Eine historische Aufnahme aus den Anfängen der Karl-Rau-Halle, die 1959 erbaut wurde. Jetzt geht es um die Zukunft. © Foto: Archiv
Heidenheim / Karin Fuchs 11.07.2018
Keine schnelle Lösung wird es für die Sanierung der Sportstätte geben, aber die Stadt hat schon mal Ideen.

Der Heidenheimer Sportbund hat den schlechten Zustand der Karl-Rau-Halle angesprochen und angestoßen, über eine Sanierung oder einen Neubau nachzudenken. Wichtig ist dem Großsportverein die Halle nicht nur für den Übungsbetrieb, sondern auch, weil sie der einzige Ort ist, an dem Großveranstaltungen bei Handball oder Turnen stattfinden können.

Der Gemeinderat hat die Halle längst auf seiner To-do-Liste. Wenn auch keine kurzfristige Lösung möglich scheint, so gibt es bei der Stadtverwaltung schon Szenarien für die Zukunft. Oberbürgermeister Bernhard Ilg hatte bei der Klausurtagung des Gemeinderats die Varianten ins Spiel gebracht.

Der weiteste Wurf wäre ein Neubau. Entweder am Standort Heckental oder an einem komplett neuen Ort. Ins Auge gefasst hat OB Ilg eine Fläche im Katzental oberhalb des großen Parkplatzes. „Man muss sehen, was am meisten Sinn macht“, sagt der OB. Er denkt dabei unter anderem an die frei werdenden Flächen bei einem Abriss im Heckental. Auch auf den großen Parkplatz könnte man verzichten.

Ein Hallenneubau hieße jedoch nicht, dass die komplette alte Halle abgerissen würde, so der OB. Ob der Anfang der 1990er-Jahre angebaute Teil stehen bleiben und weiter genutzt werden könnte, müsse geprüft werden.

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