Heidenheim Katerina Hebelkova: Stimme aus der Partnerstadt

Fenena aus der Partnerstadt: Katerina Hebelkova.
Fenena aus der Partnerstadt: Katerina Hebelkova. © Foto: Oliver Vogel
Heidenheim / Manfred F. Kubiak 17.07.2018
Heidenheim mag sie – und sie mag Heidenheim: Katerina Hebelkova singt Fenena in Giuseppe Verdis „Nabucco“.

„Es ist wieder toll hier, alles ist so schön entspannt“, sagt Katerina Hebelkova. Die Mezzosopranistin aus Heidenheims tschechischer Partnerstadt Jihlava hatte sich vor zwei Jahren als Cuniza in Giuseppe Verdis „Oberto“ in die Herzen des Publikums gesungen.

Und seither ist viel passiert. Nicht nur, dass sie nun gern wiedergekommen ist, sondern auch, dass sie in der Zwischenzeit ab und zu auch mal im dramatischen Sopranfach schnuppert. „Die tiefen Partien liegen mir, vor den hohen habe ich allerdings noch ein wenig Respekt. Aber ich mag nach wie vor auch die Hosenrollen immer noch sehr gern, das will ich noch nicht lassen.“

Auch die Carmen ist so eine Partie, auf die die Sängerin nicht verzichten möchte. Zuletzt hat sie sie in Prag gesungen. Darüber hinaus war sie unter anderem in Freiburg Christa in Leoš Janáčeks „Die Sache Makropoulos“ – und in Chemnitz Kundry in Richard Wagners „Parsifal“. „An Wagner wollte ich bis dahin nie so recht ran, aber ich muss sagen, es hat enorm viel Spaß gemacht. Es war eine Wiederaufnahme praktisch ohne Proben, so etwas gefällt mir immer ganz gut. Ich fand das auch damals bei ,Oberto‘ in Heidenheim Klasse, was bei konzentrierter Arbeit in nur drei Wochen herauskommen kann.“

Nach Heidenheim geht's für Katerina Hebelkova zunächst nach Dijon, wo sie die Karolka in Leoš Janáčeks „Jenufa“ singen wird, nach Prag, wo sie als Titelheldin in Gioachino Rossinis „La Cenerentola“ gebucht ist, und, ebenfalls als Titelheldin, nach Aarhus, wo August Ennas „Kleopatra“ auf dem Spielplan steht.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel