Heidenheim Karl-Heinz-Wilhelm-Stiftung hilft auch in Zeiten des Nullzinses

Die Stiftung gründete 1991 der damalige HZ-Verleger Karl-Heinz Wilhelm.
Die Stiftung gründete 1991 der damalige HZ-Verleger Karl-Heinz Wilhelm. © Foto: Archiv
Heidenheim / Hendrik Rupp 28.06.2018
Im Hinblick auf die weiter schwindenden Erträge hat der Hilfsfonds jetzt seine Satzung geändert.

Über 186.000 Euro hat die Karl-Heinz-Wilhelm-Stiftung in ihrer bald 27-jährigen Geschichte für Sport, Kultur und Altenhilfe in der Gegend gespendet – doch in Zeiten von Nullzinsen tut sich die 1991 vom damaligen HZ-Verleger ins Leben gerufene Stiftung immer schwerer: Rund die Hälfte des Stiftungsvermögens, wo erläuterte Schatzmeister Josef Helmer auf der jüngsten Beiratssitzung der Stiftung, ist nach wie vor als Festgeld angelegt – und wirft nicht nur keinerlei Zinserträge ab, sondern verliert durch die leichte Inflationsrate sogar an Wert.

Die Stiftung reagiert: Mit einer Satzungsänderung ist es künftig möglich, bei allzu geringen Erträgen auch einmal ein Jahr auf eine Ausschüttung zu verzichten. Gleichzeitig ist inzwischen gut die Hälfte des Vermögens in Wertpapieren angelegt, die Leitung der Stiftung unter HZ-Verleger Hans-Jörg Wilhelm sucht weiter nach attraktiveren Anlageformen. Doch bessere Erträge sind noch Zukunftsmusik: Unterm Strich hatte der Beirat unter Vorsitz von Oberbürgermeister Bernhard Ilg diesmal nur über die Verteilung von 3100 Euro zu entscheiden.

600 Euro spendet die Stiftung heuer an den Oratorienchor Heidenheim. Jeweils 500 Euro gehen an die „Herz- und Zeitverschenker“ der Aktion „Freunde schaffen Freude“ und an die Junge Oper. Ebenfalls 500 Euro gehen an das „Unterwassercamp“ des Vereins Kinder und Kunst sowie an die neuen Tiger-Tagespflegegruppen der Volkshochschule Heidenheim zur Betreuung von Kindern, während deren Mütter Deutschkurse besuchen. Mit weiteren 500 Euro unterstützt die Stiftung schließlich die neue Caritas-Kinderstiftung „Knalltüte“.

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