Junge Menschen aus Bukarest schreiben für Heidenheim

Eines der schönsten Gebäude in Bukarest: das Konzerthaus in der Stadtmitte.
Eines der schönsten Gebäude in Bukarest: das Konzerthaus in der Stadtmitte.
Christine Weinschenk 06.03.2013
Wie lebt es sich in Bukarest? Ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts und der Heidenheimer Zeitung soll Einblick in den Alltag in der rumänischen Hauptstadt bringen. Über mehrere Monate hinweg berichten junge Rumänen über ihre Heimatstadt, exklusiv auf Noise weekly.

Es wird ein Reiseführer der etwas anderen Art. Etwa ein Jahr lang werden junge Leute aus Bukarest in der Heidenheimer Zeitung aus ihrem Alltag berichten. Was sind die Wünsche, die Sorgen, die Hoffnungen junger Rumänen? Was macht ihre Heimat so besonders? Die jungen Autoren werden die Beiträge selbst in deutscher Sprache verfassen – mit der Unterstützung der Lehrer und Mitarbeiter des Goethe-Instituts. In einer fremden Sprache für ihnen fremde Leser zu schreiben, keine leichte Aufgabe für die Nachwuchsjournalisten.

Die Jugendlichen werden am bilingualen Gymnasium „George Coºbuc“ unterrichtet – eine Partnerschule des Hellenstein-Gymnasiums. An der Schule unterrichtet man Englisch als Hauptfach und Deutsch, Französisch und Spanisch als zweite Fremdsprache.

Organisiert wird das Projekt vom Goethe-Institut in Bukarest und der HZ. Finanziert wird es von SAP. Rückmeldungen von Lesern sind ausdrücklich erwünscht. Stimmen aus Heidenheim werden nicht nur auf Noise weekly veröffentlicht, sondern auch an die Schüler in Bukarest weitergeleitet. „Viele von ihnen, die gerne schreiben, freuen sich über die Gelegenheit, den Menschen in Heidenheim und Umgebung über ihre Stadt berichten zu dürfen“, sagt Ana Karlstedt vom Goethe-Institut.

Das Medienprojekt fußt auf der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (kurz: Pasch) des Auswärtigen Amtes. Von Island bis Samoa gehören weltweit 1500 Schulen dem Partnerschulnetzwerk an. Es sind allesamt Schulen, an denen Deutsch einen besonders hohen Stellenwert hat. Das Goethe-Institut betreut rund 500 Pasch-Schulen in über 110 Ländern, darunter vier in Rumänien. Bei jungen Menschen soll damit Interesse und Begeisterung für Deutschland und die deutsche Sprache geweckt werden.

Durch die Artikel beschäftigen sich die Schüler mit ihrer Stadt und den Beziehungen ihrer Stadt zu anderen europäischen Städten. Die Schüler und ihre Leser sollen sich näher kennenlernen und Gemeinsamkeiten der europäischen Gesellschaften entdecken.

Die ersten Artikel aus Bukarest erscheinen am kommenden Samstag, 9. März, auf Noise weekly in der Tageszeitung.

Weitere Infos gibt es auf pasch-net.de