Heidenheim Jubiläumsjahr: Waldorf 100 wurde eingeläutet

Den Glockenturm haben Schüler selbst gebaut.
Den Glockenturm haben Schüler selbst gebaut. © Foto: privat
Heidenheim / pm 01.02.2019
Glocken standen am Beginn von besonderen Aktionen der Schule.

Mit einem Glockenklingeln läutete die 4. Klasse der Freien Waldorfschule Heidenheim am Samstag am Tag der offenen Tür das Jubiläumsjahr „Waldorf 100“ ein.

Der in der von den Schülern auf dem Pausenhof erbaute Glockenturm soll zukünftig mittels Glockenturm-Dienst den Pausenbeginn und das Ende anzeigen. Das Glockenläuten, als ein Symbol der Wachsamkeit und Achtsamkeit, sowie für das gemeinsame soziale Schwingen im menschlichen Miteinander, sei somit ein sinnbildlicher Auftakt für ein ereignisreiches Jubiläumsjahr, so Klassenlehrerin Silvia Tampe.

Neben einer Ausstellung über Waldorfpädagogik und Schülerarbeiten sowie Infoständen, nahmen die Besucher das Angebot, in Unterrichtsstunden hinein schnuppern zu können, gerne wahr. So erlebten sie fröhlich singende Erstklässler beim Reigentanz im Französischunterricht, lernten den rhythmischen Teil des Hauptunterrichts kennen, konnten physikalischen und chemischen Experimenten beiwohnen. Viel Lob und Applaus ernteten die „Artisten und Akrobaten aus aller Welt“ der Zirkus-AG, welche auf dem Einrad, am Trapez oder am Boden das Publikum begeisterte.

Auch die Erzieherinnen im Kindergarten freuten sich über ein reges Interesse und beglückten die kleinen Besucher mit dem Puppenspiel „Häschen und die Rübe“.

Der „Tag der offenen Ziegenstalltür“ bot Interessierten Einblick in das pädagogische Konzept der Tierhaltung an der Schule. Dr. Ulrich Jaudas, Experte auf dem Gebiet der Ziegenhaltung, gab unterhaltsam und humorvoll sein vielfältiges Wissen über „Geißen“ zum Besten und wies die Betreuer der Tiere in die korrekte Klauenpflege ein. Die drei schuleigenen Kaschmirziegen begegneten ihren unbewohnt vielen Besuchern dabei mit der spezieseigenen Neugier.

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