Kreis Heidenheim Die ersten Ski-Lifte haben geöffnet

Die Ski- und Snowboardsaison geht auch endlich im Kreis Heidenheim los.
Die Ski- und Snowboardsaison geht auch endlich im Kreis Heidenheim los. © Foto: Sabrina Balzer
Kreis Heidenheim / HZ 10.01.2019
Im Kreis Heidenheim haben seit Donnerstag die ersten Skilifte geöffnet und die ersten Loipen sind gespurt.

Der Albuchskilift in Schnaitheim ist ab Donnerstag, 10. Januar, 17 Uhr geöffnet. Freitags und Samstags läuft er von 14 bis 20 Uhr, am Sonntag von 10 bis 20 Uhr, an den anderen Wochentagen von 17 bis 20 Uhr.

Nach derzeitigem Stand wird am Hochbergskilift am Donnerstag die Piste präpariert. Vorausgesetzt die Schneeverhältnisse passen, kann dann am Freitag von 17 bis 21 Uhr Ski und Snowboard gefahren werden. Am Samstag soll der Lift von 14 bis 21 Uhr laufen, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

In Nattheim ist der Ramensteinlift ab Donnerstag (15.00 Uhr - 21.30 Uhr) in Betrieb. Vorausgesetzt das Wetter bleibt wie gehabt, läuft der Lift an den kommenden Werktagen von 15 bis 21.30 Uhr, samstags von 14 bis 21.30 Uhr und sonntags von 9 bis 17 Uhr. Loipen sind ebenfalls gespurt.

Der Greuthlift samt Kinderlift in Gerstetten läuft ebenfalls. In Betrieb ist der Lift am Freitag von 17 bis 21 Uhr, am Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Der Kinderlift läuft an allen drei Tagen von 13 bis 17 Uhr. Loipen sind in Gerstetten ebenfalls präpariert.

In Königsbronn soll der Lift nach Auskunft des Skiclubs am Freitag den Betrieb aufnehmen. Und zwar ausnahmsweise bereits um 14.30 Uhr. An den darauf folgenden Tagen gelten folgende Öffnungszeiten: werktags von 16.30 bis 21 Uhr, am Wochenende von 13.30 bis 21 Uhr. Loipen sind im Bereich Königsbronn ebenfalls gespurt, Einstiege gibt es beispielsweise direkt am Skilift oder am Wanderparkplatz bei Zang.

Im benachbarten Bartholomä ist noch kein Skivergnügen möglich. Dort kann laut Auskunft des Skiclubs Heubach-Bartholomä vermutlich erst ab Freitag, 11. Januar, 17 Uhr, mit Flutlichtbetrieb gestartet werden. Aktuell gebe es technische Schwierigkeiten mit dem Lift.

Wer etwas weiter fahren möchte, kann ans Skizentrum Hirtenteich in Aalen-Essingen fahren. Dort ist ab Freitag, 13 Uhr, Betrieb. Gefahren werden kann bis 20 Uhr. Am Wochenende laufen die Lifte dann ab 10 Uhr.

Die Skilifte im Überblick:

Man muss nicht bis in die Alpen fahren, um Ski oder Snowboard zu fahren. Auch im Kreis Heidenheim gibt's einige kleine Skilift. Zum Beispiel der Hochberg in Heidenheim (Richtung Steinheim).

Auch in Schnaitheim können sich Skifahrer am Albuchlift austoben. Das Skigebiet verfügt über einen Schlepplift mit 390 Meter Schlepplänge. Die Abfahrt mit ca. 900 m Länge bietet einen flachen Teil für Anfänger und einen steilen Teil für die geübten Skifahrer unter unseren Gästen.

In Nattheim gibt’s den Skilift am Ramensteinhang. Dieser befindet sich am westlichen Ortsrand auf einer Anhöhe, der „Halde“. Der Greuth-Skilift in Gerstetten hat einen Schlepplift mit ca. 400 Meter und einen Kinderskilift mit 70 Metern, mit Flutlichtanlage. Der Skilift in Königsbronn hat täglich geöffnet, solange kein Tauwetter einsetzt.

Die Loipen im Überblick:

Rund um Heidenheim gibt es etliche Langstrecken, anspruchsvolle Steigungen und kleine Rundkurse, beispielsweise die Loipe in Nattheim. Die 15 Kilometer lange Strecke, deren Einstieg sich am Wanderparkplatz nordwestlich von Nattheim oder am Wanderparkplatz am südöstlichen Ortsrand von Kleinkuchen befindet, ist klassisch und im Skating-Stil gespurt. Auch in Richtung Aufhausen, rund zwei Kilometer südwestlich von Großkuchen, gibt es einen Einstieg.

Dischingen bietet gleich drei Varianten einer Langlaufstrecke: Die Loipe Dischingen-Eglingen ist auf fünf, zehn oder 15 Kilometer befahrbar. Der Einstieg erfolgt an der Kreisstraße beim Eglinger Keller.

Über stattliche 14 Kilometer führt die Altheimer Loipe bei Gerstetten durch die Landschaft. Der Einstieg befindet sich in der Nähe des Skiliftes Greuth an der Straße Richtung Sontbergen, ebenso ist ein Einstieg an der Straße Richtung Altheim möglich. Nahe dem Skilift Greuth kann man auch in die fünf Kilometer lange Hungerbrunnenloipe einsteigen.

Ebenfalls 14 Kilometer lang ist die Zanger Loipe bei Königsbronn. Einstiege gibt es beim Parkplatz des Sport- und Geflügelvereins am westlichen Ortsende von Zang, am Parkplatz beim Kinderfestplatz oder am Parkplatz Märtelsacker an der Kreisstraße. Auch beim Parkplatz Baurenhäule östlich von Irmannsweiler am Waldrand oder am Parkplatz beim Brenzelhof kann gestartet werden.

Die Mauertal-Spur, die beim Parkplatz des Mauertal-Lifts am nördlichen Ortsrand von Söhnstetten startet, ist eine sportliche Strecke über 14 Kilometer. Wer lieber eine schöne Rundstrecke sucht, ist dagegen auf der sieben Kilometer langen Gnannenweiler-Loipe richtig, die ihren Einstieg beim Landgasthof Stern hat.

Etwas weiter entfernt liegt die Loipe Wental-Irmannsweiler, die dafür ganze elf Kilometer lang ist und eine schöne, frisch gespurte Rundtour durchs Wental bietet. Der Einstieg befindet sich bei den beiden großen Wanderparkplätzen im Wental am Felsenmeer, zwischen Bartholomä und Steinheim am Albuch.

In Heidenheims Nachbarstadt Giengen startet die 8,9 Kilometer lange Spießhofloipe am unteren Asbachhof. Je nach Schneelage gibt es die größere Tour oder eine kleinere über drei Kilometer.

Bei Bolheim gibt es die Wangenhofloipe. Über sieben Kilometer Langlaufvergnügen bietet die Strecke mit Start beim Wanderparkplatz Brunnenhau oder beim Wanderparkplatz Wolfstäle Richtung Ugenhof. Bei Heidenheim: Die 8,8 Kilometer lange Krätzental-Loipe mit Einstieg in Großkuchen am Sportplatz Krätzentalweg oder am nordöstlichen Ortsrand und die 5,5 Kilometer lange in Oggenhausen. Letztere, gut für Anfänger geeignet, startet am Feldweg hinter der Firma Lohse und verläuft über eine sonnige Hochfläche.

Weitere Loipen: die Asang-Loipe in Schnaitheim mit Einstieg an der Zanger Straße, die Loipe Reutenen-Mergelstetten am Buchhof und die Talhof-Loipe im Ugental. Ebenfalls gibt's die Sparenwald-Loipen bei Niederstotzingen.

Im Zweifelsfall gilt: Vorher einen Blick auf die Homepages der Betreiber werfen oder bei den jeweiligen Schneetelefonen nach der aktuellen Lage fragen.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel