Heidenheim Inklusion: Noch immer gibt es viel zu tun

Heidenheim / HZ 03.11.2018
Seit 30 Jahren geht es bei der Arbeitsgemeinschaft Inklusion um gemeinsames Leben und Lernen.

Die „Arbeitsgemeinschaft Inklusion gemeinsam leben gemeinsam lernen Heidenheim“ feierte mit Mitgliedern, Mitarbeiterinnen, Eltern, Kinder und Freunden ihr 30-jähriges Bestehen. Die Schlagwerker aus Giengen sorgten für die musikalische Unterhaltung.

Vorsitzende Dr. Alexandra Palzer bilanzierte die zurückliegenden Jahre. Mittlerweile könne der Verein auf viele Begleitungen und Assistenzen von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Schulen zurückblicken.

Zu seinen Aufgaben zählt der Verein daneben auch die Sensibilisierung für Inklusion. Eine unabhängige Aufklärung und Information sei für Betroffene und Nichtbetroffene sehr wichtig. Aus diesem Grund, so Palzer, habe man 2014 mit Unterstützung der Aktion Mensch die Aufklärungs- und Beratungsstelle für Inklusion im Landkreis Heidenheim ins Leben gerufen.

Zuschlag für Beratungsstelle

Jüngst habe der Verein sogar den Zuschlag für die Beratungsstelle für die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung bekommen, deren Eröffnung im Frühjahr 2019 anstehe. Seit Frühjahr 2018 verfüge der Verein erfreulicherweise über ein Elterncafé als Austauschmöglichkeit für betroffene Eltern.

Trotz vieler Erfolge in den vergangenen 30 Jahren gibt es für Palzer immer noch viel zu tun. Die Umsetzung der Teilhabe erfordere noch immer viel Kraft und Kampfgeist.

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