Wasser Heimliche Helfer im Untergrund halten Unterführungen trocken

Ohne Pumpen im Untergrund wäre auch die Feuchtingersche Unterführung regelmäßig überschwemmt. 2011 kam das Wasser gar nicht bis zu den Pumpen, weil die Schächte zu waren.
Ohne Pumpen im Untergrund wäre auch die Feuchtingersche Unterführung regelmäßig überschwemmt. 2011 kam das Wasser gar nicht bis zu den Pumpen, weil die Schächte zu waren. © Foto: Archiv
Heidenheim / Karin Fuchs 22.06.2016
Ohne Strom gibt es nicht nur im „Ohr“ Land unter: Viele Unterführungen der Stadt brauchen Pumpen.

Der Grundwasserspiegel in der Stadt schwankt. Nach den zurückliegenden heftigen Regenfällen ist er entsprechend hoch. Nachdem die Pumpen im „Ohr“ am Dienstag früh ausgefallen waren, strömte das Grundwasser von unten durch den Schacht auf die Straße. Etliche Gebäude aber auch tief gelegene Straßen in Unterführungen werden in Heidenheim wegen des Grundwassers vorsorglich in Wannen gebaut.

Neben dem „Ohr“ sind drei weitere Unterführungen in Heidenheim mit Pumpen ausgestattet, die niemand sieht. Unbemerkt sorgen sie im Untergrund dafür, dass alles schön trocken bleibt bei Starkregen und hoch stehendem Grundwasser. Eine solche Pumpe gibt es zum Beispiel in der Feuchtingerschen Unterführung. Dort wird nicht nur Regen- und Grundwasser ständig fortgeschafft, sondern auch gleich das Wasser des Mischwasserkanals, der dort aus der umliegenden Wohnbebauung ankommt. Wenn außergewöhnlich viel Regen fällt, kann es dort schon mal vorkommen, dass das Wasser nicht schnell genug durch die Schächte ablaufen und weggepumpt werden kann, doch meistens leistet die Pumpe gute Arbeit.

Weitere Pumpen halten die Fußgängerunterführungen an der Giengener Straße unter der B 19 trocken. Und auch in Schnaitheim an der Kapellstraßenkreuzung tut eine Pumpe in der Fußgängerunterführung ihr Werk.

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