Bilanz Heidenheimer Stadtfest: Zwischen Sonne und Wolkenbruch

Heidenheim / Günter Trittner 26.06.2016
„Alles wunderbar“ zieht Matthias Heisler das Fazit der 36. Auflage des Heidenheimer Straßenfestes. Wenn nicht zwei dicke Wermutstropfen gewesen wären – zusammengebraut in schwarzen Wolken.

Am Freitag gegen 23 Uhr hatte ein Regenguss die Musik auf den Bühnen gestoppt und die Party-Reihen deutlich gelichtet. Und was am Sonntag gegen 17.30 Uhr über Heidenheim hereinbrach, „das“, so Heisler, „hab ich so noch nicht erlebt.“ Von jetzt auf nachher war nur noch Wasser in der Luft. Die Stimmung beim Stadtfest dennoch ungebrochen. 

Seit zehn Jahren wirkt Heisler bei Stadtfest mit, seit 2007 organisiert er dieses namens des Kulturbüros der Stadtverwaltung. Aufbau,- Abbau, alles in Ordnung. Lebensmittelhygiene, Kühlkette – auch da gab keine Beanstandung. Ebenso wenig bei der Phonstärke der Stände. „Da ist schon ein Lerneffekt da“, beschreibt Heisler die positiven Auswirkungen angekündigter Kontrollen.

Die Musik auf den drei Bühnen? Eine „coole Mischung“, die bestens angekommen sei. Bis zu drei Stunden spielten die Bands in die Nacht hinein. Beeindruckt hat Heisler der Jazz am Nachmittag in der Hinteren Gasse. Dieses Format soll bleiben.

An Essen und Trinken ließ das Stadtfest nichts zu wünschen übrig. An die 100 Stände belebten die Fußgängerzone. Was weniger wird, sind gerade die Vereine ausländischer Mitbürger, für die vor vier Jahrzehnten dieses Fest als Plattform geschaffen wurde. 

Bleibt noch der Doppelregen. „Nein“, wehrt Heisler ab, die Besucher hätten sich die Stimmung nicht vermiesen lassen.

 

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