Die Paul Hartmann AG, Hersteller von Medizinprodukten mit Stammsitz in Heidenheim, hat einen umfassenden Konzernumbau angekündigt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor.

Der Konzern soll demnach profitabler gemacht werden und deshalb in den nächsten fünf Jahren umgebaut werden. Mit der Umsetzung sind „umfangreiche Investitionen in Produktion, Logistik, Innovation“ sowie „Digitalisierung von Prozessen, Infrastruktur und neue Geschäftsmodelle“ geplant. Hartmann reagiere damit auf „die aktuellen Marktherausforderungen“. Die Kosten des Konzernumbaus bewegen sich zwei- bis dreistelligen Millionenbereich. Der Aufsichtsrat habe dem Umbau bereits zugestimmt, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt. Was das für die Mitarbeiter bedeutet, ist laut einer Meldung des SWR noch nicht klar.

Hartmann ist ein international tätiges Unternehmen, das Medizin- und Pflegeprodukte vertreibt und produziert, etwa zur Wundbehandlung oder zur Inkontinenzversorgung.