Heidenheim / pm Mit vier Prozent Umsatzplus startet das Heidenheimer Unternehmen ins Geschäftsjahr 2019.

Die Hartmann-Gruppe hat in den ersten drei Monaten 2019 den Umsatz um 4,0 Prozent auf 536,4 Millionen Euro gesteigert. Das teilt das Unternehmen mit. Wichtige Wachstumstreiber waren das Segment Wundmanagement und die in den Weiteren Konzernaktivitäten enthaltenen Marken CMC und Kneipp. Das EBIT erreichte mit 30,6 Millionen Euro nahezu den Vorjahreswert von 31,3 Mio. Euro. Belastungen resultierten, wie erwartet, insbesondere aus höheren Rohstoffpreisen.

„Das organische Umsatzplus ist mit 4,1 Prozent zufriedenstellend ausgefallen“, kommentiert CEO Britta Fünfstück. „Die fast doppelt so hohe Wachstumsrate im Segment Wundmanagement zeigt aber, dass wir gruppenweit noch weitaus mehr Potenzial ausschöpfen können, wenn wir Innovationen forcieren und klar auf Mehrwert für die Kunden ausrichten.“

Fünfstück weiter: „Der Rückgang der Ebit-Marge auf 5,7 Prozent spiegelt den Gegenwind aus den Rohstoffmärkten wider, genauso wie die anhaltend hohen regulatorischen Aufwendungen. Wir werden genau hier in den kommenden Monaten und Jahren ansetzen. Unser Fokus wird sich auf die Fortentwicklung unserer Wettbewerbsposition und unserer Ertrags- und Innovationskraft richten.“

Plus im europäischen Ausland

Zum Umsatzanstieg trugen insbesondere die Auslandsmärkte bei, die für 68 Prozent des Konzernumsatzes standen. Im europäischen Ausland lag das Plus bei 5,0 Prozent, unter anderem getrieben durch das Wachstum in Nordeuropa. Der Umsatz in Amerika stieg um 6,0 Prozent, Afrika, Asien sowie Ozeanien verzeichneten ein Plus von 5,4 Prozent. Wechselkurseffekte wirkten sich in Summe nur unwesentlich aus. In Deutschland konnte Hartmann ein Wachstum von 1,7 Prozent erreichen.

Das Segment Wundmanagement steigerte die Umsatzerlöse gegenüber dem ersten Quartal 2018 um 7,8 Prozent auf 118,6 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Personal Healthcare verzeichnete ein geringfügiges Wachstum. Im Segment Inkontinenzmanagement lag der Umsatz mit 174,4 Mio. Euro um 0,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Einen Umsatzanstieg um 1,9 Prozent auf 129,9 Mio. Euro verzeichnet das Segment Infektionsmanagement. Der Umsatz des Segments Weitere Konzernaktivitäten kletterte um 7,5 Prozent auf 113,5 Millionen Euro.

Ergebnis auf Vorjahreshöhe

Das Konzernergebnis lag mit 20,5 Millionen Euro nahe beim Vorjahreswert (20,8 Mio. EUR). Trotz gewachsener konjunktureller Risiken bestätigt die Hartmann-Gruppe ihre Erwartungen für das Gesamtjahr 2019. Bei einem moderaten Umsatzwachstum soll unverändert ein EBIT von 102 bis 112 Millionen Euro erreicht werden.