Heidenheim / pm Die Erhard-Aikido-Gruppe blickt auf ein Jahr zurück, in dem fleißig trainiert wurde.

Die Erhardt-Aikido-Gruppe ließ bie der Hauptversammlung ein Jahr Revue passieren, in dem vieles erreicht und fleißig trainiert worden war. So stehe die Gruppe uneingeschränkt hinter der Kampagne „Nein zu sexualisierter Gewalt“ – denn jede Art von Gewalt habe im Aikido nichts verloren. Darum sei das Logo auch auf der Homepage der Aikido-Gruppe zu sehen und dass die Verantwortlichen im Jugendbereich nicht nur das geforderte polizeiliche Führungszeugnis vorlegten, sondern auch den Ehrenkodex des Württemberger Landessportbund unterschrieben haben, sei selbstverständlich.

Traditionell fand im vergangenen Jahr der internationale Pfingstlehrgang statt, den die finnische Dan-Trägerin Miranda Saarentaus leitete und an dem rund 100 Aikidokas aus verschiedenen Ländern Europas teilnahmen. Wie der Vorstand berichtete, konnten 2018 außerdem insgesamt 12 Aikidokas einen höheren Gürtel erlangen.

Neben dem Training fanden 2018 auch zahlreiche Aktivtäten statt: Maiwanderung, Wasserskifahren, Grillabend, Radtouren und Lehrgänge sorgten dafür, dass die Geselligkeit nicht zu kurz kam. Die Jugendlichen besuchten außerdem für eine Woche das Bajuwaren-Camp und bekamen Besuch vom Nikolaus als Anerkennung für das fleißige Training.

Jugendleiter Bernd Jehle berichtete, dass regelmäßig rund 25 zwischen zehn und 18 Jahren Jugendliche am Training teilnahmen: Eine Herausforderung, da diese nicht nur aus unterschiedlchen sozialen Schichten seien, sondern auch Flüchtlinge und Kinder mit Handicap darunter seien. Damit leiste die Aikido-Gruppe einen wichtigen Beitrag in Sachen Inklusion und Integration. Trotz der bunten Mischung könne man den unterschiedlichen Anforderungen der Jugend entsprechend ihrer Fähigkeiten gerecht werden und sie im Training fordern.

Eine große Herausforderung war im vergangenen Jahr die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung: Fotos von Kindern und Jugendlichen bei Prüfungen können nun nur noch mit schriftlicher Erlaubnis auf der Homepage hochgeladen werden. Erfreulicher im Gegenzug sei, dass der Verein finanziell auf soliden Füßen stehe dank Kassierer Edgar Gimperlein, der bereits seit 2001 über die Gelder wacht.

Bei der Hauptversammlung wurde außerdem gewählt: Dabei wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Einzig das Amt des organisatorischen Leiters für Veranstaltungen wechselte aus persönlichen Gründen und auf Wunsch der bisherigen Inhaberin Erika Zeller hin zu Jutta Dorsch.

Außerdem konnte Vorsitzender Georg Jooß einige Mitglieder für deren langjährige Vereinstreue ehren: Albert Schwer für 40 Jahre, Marc Häge und Laurent Köhler für 25 Jahre sowie Frank Metzfer, Fu Li Hofmann und Andreas Döbler für je zehn Jahre.