Heidenheim Geld für die Kunst gesammelt

© Foto: Rudi Weber
Heidenheim / HZ 13.09.2018
Bei der Hauptversammlung des Fördervereins des Kunstmuseums wurde auch gewählt.

Bei der Hauptversammlung des Förderkreises des Kunstmuseums konnte dessen Vorsitzende Gabriele Rogowski auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. 2017 sammelte der Verein 20 000 Euro an Spenden und Mitgliedsbeiträgen ein, die dem Kunstmuseum für seine Kunstkäufe zu Gute kamen.

Kunstwerke erworben

So erwarb Museumsleiter Dr. René Hirner mit dem Geld je ein Werk von Candida Höfer und Hiroyuki Masuyama: von der international renommierten deutschen Fotokünstlerin eine Fotografie aus ihrer bekannten Bibliotheks-Serie und von Hiroyuki Masuyama, der im Frühjahr im Kunstmuseum ausgestellt hatte, eine großformatige und hinterleuchtete Version seines bekannten „Flowers“-Bildes.

Doch der Förderkreis unterstützt nicht nur das Museum, sondern veranstaltet auch mehrtägige Bildungsreisen. So konnte Bettina Kruse, die diese Reisen organisiert, über eine Documenta-Exkursion 2017 und eine Schweiz-Reise in diesem Jahr berichten. Zugleich kündigte sie an, dass im September des nächsten Jahres eine Reise zur Biennale in Venedig geplant sei. Außerdem werde der Förderkreis noch in diesem November eine Eintagesausfahrt zur neu gebauten Kunsthalle in Mannheim anbieten.

Vorstand neu gewählt

Turnusgemäß standen Neuwahlen auf dem Programm: Die Hauptversammlung wählte Christine Weidner und Klaus-Peter Walter als Kassenprüfer und bestätigte den bisherigen Vorstand in seinen Funktionen. Neben Gabriele Rogowski als Vorsitzender gehören dem Vorstand Inge Riemann als Geschäftsführerin sowie Berni Fetzer und Egon Rieger an. Neu gewählt wurde Kulturbürgermeisterin Simone Maiwald als stellvertretende Vorsitzende. Sie folgt auf Bürgermeister Rainer Domberg, der in Ruhestand getreten ist und dem Gabriele Rogowski mit warmen Worten ihren Dank für seine Arbeit aussprach.

Im Anschluss an die Hauptversammlung führte Museumsleiter Hirner durch die Ausstellung „Von Ackermann bis Stimpfig“, die Radierungen aus der Sammlung des Kunstmuseums zeigt, darunter bedeutende Blätter, die mit Mitteln des Förderkreises erworben wurden.

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