Restaurants Heidenheimer Restaurants: Zwei neue Asiaten, dafür ein Burger weniger

Es ist angerichtet: Blick in die Schauküche des panasiatischen Restaurants „Kokono“, das geräumte Burgerlokal „50ies“, daneben das Markenzeichen des neuen „Yogi's“.
Es ist angerichtet: Blick in die Schauküche des panasiatischen Restaurants „Kokono“, das geräumte Burgerlokal „50ies“, daneben das Markenzeichen des neuen „Yogi's“. © Foto: Christian Thumm
Heidenheim / Erwin Bachmann 05.01.2018
Es wird neu angerichtet: Während in manchen Lokalen die Küche kalt bleibt, werden an anderen Standorten ganz neue Konzepte der Gastlichkeit aufgetischt.

Nicht alles, was in Heidenheims Gastronomie auf den Tisch kommt, trifft auf Dauer den Geschmack eines ausreichend breiten Publikums. Mitunter zeigt sich auch, dass zwar die Karte stimmt, das Lokal selbst aber eher am Tellerrand des innerstädtischen Geschehens angesiedelt ist: wie im Falle des im früheren Coop-Bau eingerichteten American-Diner-Restaurants „50ies“, das jetzt nach nur wenigen Jahren die Segel gestrichen hat.

Am Konzept kann es nicht gelegen haben, denn die von dem Betreiber in Schwäbisch Gmünd und Heubach geführten Lokale laufen mit Erfolg. In Heidenheim hatte die Frequenz gefehlt, was nach heutiger Einschätzung des Gastronomen mit dem ungünstigen Standort zu tun hatte. „Mittags lief es bombastisch, aber ab 16 Uhr war an dieser Ecke alles tot“, berichten die Pächter, die ihr Inventar in der ersten Januarwoche ausgeräumt und endgültig zugeschlossen haben. Über die Nachnutzung ist nichts Gesichertes bekannt; nach Kenntnis der bisherigen Mieter soll dort erneut Gastronomie einziehen.

Deutlich besser frequentiert als die Ecke Olga-/Marienstraße ist die nicht weit entfernte Fußgängerzone, wo sich ebenfalls ein Wechsel anbahnt. Schauplatz ist das Gebäude Nr. 11 in der Hauptstraße, das früher die Traditionsgaststätte „Zum Löwen“ beherbergt hatte und nach dem Auszug eines griechischen Lokals nunmehr Platz für eine neue Gastro-Adresse und ein damit verbundenes Novum in Heidenheims Wirtschafts-Geschichte bietet. Der Name „Yogi's“ prangt bereits über der Eingangstür, die sich in etwa einer Woche öffnen und den Zugang zu einem indischen Restaurant ermöglichen wird. Betreiber ist Harry Chatta, der bereits in Donauwörth mit einem Lokal gleicher Bezeichnung vertreten ist und dort Herzhaft-Aromatisches auf der Speisekarte führt.

Neu in Heidenheim ist auch der Name „Kokono“ und damit ein Restaurant, das in der Schnaitheimer Straße 9 zu finden ist. Wo es früher in den Räumen der Metzgerei Mack um die Wurst ging, dreht sich dort jetzt vor völlig verwandelter Kulisse alles um Sushi-Spezialitäten und panasiatische Küche, also Spezialitäten, wie sie traditionellerweise in Vietnam, Thailand, Kambodscha und Japan auf den Tisch kommen. Zum modern eingerichteten Restaurant mit seinen rund 80 Sitzplätzen zählt eine Schauküche, in der die Akteure samt Suhsi-Meister aus Japan bei der Arbeit beobachtet werden können. Betreiber sind mit Thanh Hung Tran und Ngoc Nguyen zwei Brüder, die den Standort Heidenheim als Anfang einer Kette sehen und beabsichtigen, im Frühjahr in Ulm auf noch größerer Fläche ein zweites Restaurant zu eröffnen. Aalen wäre ebenso interessant, sagen sie und richten den Blick zudem auf Schorndorf, wo ihnen die Möglichkeit eines weiteren gastronomischen Auftritts geboten worden ist.

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