Serie Fünf Köpfe und ihre Positionen

Heidenheim / Catrin Weykopf 19.07.2013
Ob Mindestlohn oder Datenschutz, Pflegenotstand oder Kinderbetreuung – an Themen, die in diesem Sommer heftig diskutiert werden, mangelt es nicht. Die HZ stellt in einer Serie die regionalen Bundestagskandidaten der fünf im Parlament vertretenen Parteien vor und beleuchtet deren Positionen.

Ab 1. August geht der Wahlkampf in die heiße Phase. Weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün haben bisher in den Umfragen eine Mehrheit. Umso spannender – so ist zu erwarten – wird der Lagerwahlkampf. Er wird jedoch nicht nur auf der bundespolitischen Bühne stattfinden – auch im Wahlkreis Aalen-Heidenheim starten Kandidaten der fünf im Bundestag vertretenen Parteien ins Rennen um ein Mandat. In einer Serie, die während der kommenden Wochen in loser Folge erscheinen wird, stellt die Heidenheimer Zeitung diese fünf Köpfe und ihre Positionen vor.

Zwei der nun zur Wahl stehenden Kandidaten waren bereits 2009 auf Plakaten zu sehen: Roderich Kiesewetter (CDU) und Claudia Sünder (SPD). Kiesewetter hat damals den Einzug ins Parlament geschafft. Claudia Sünder scheiterte mit ihrer Bewerbung um ein Direktmandat – tritt nun aber erneut an. Margit Stumpp (Grüne), Wilfried Huber (FDP) und Dieter Köhler (Die Linke) kandidieren 2013 zum ersten Mal.

Allen gemeinsam ist, dass sie das bestmögliche Ergebnis für sich selbst und ihre Parteien erzielen wollen. Thematisch haben alle fünf jedoch teils völlig unterschiedliche Schwerpunkte und Ziele. Diese vorzustellen, miteinander zu vergleichen und gegeneinander zu halten, ist das Ansinnen der HZ-Serie zur Wahl 2013.

Zunächst werden in den kommenden zwei Wochen die Kandidaten vorgestellt. Dabei wird nicht nur zu erfahren sein, wofür sie sich einsetzen, sondern auch in welchem Verhältnis sie zu ihren Parteien stehen und wie gut sie ihre Chancen einschätzen, den Einzug ins Parlament tatsächlich zu schaffen. Auch das Persönliche soll dabei nicht zu kurz kommen. An die Einzelvorstellungen werden sich Artikel anschließen, in denen die Ansichten der Kandidaten zu jeweils einem Thema zu lesen sein werden. Ob Außen-, Sicherheits-, Arbeitsmarkt- oder Sozialpolitik – nahezu das gesamte Spektrum an politischen Fragen wird dabei abgedeckt. Und auch zu Themen, die die Region betreffen – etwa der Ausbau der Brenzbahn – werden die Politiker Stellung beziehen.

Doch warum kommt all das in Form einer Serie und nicht – kurz vor der Wahl – geballt auf Sonderseiten oder als Bericht über eine Podiumsdiskussion im Pressehaus? Die Redaktion hat sich bewusst dazu entschieden, die Vorberichterstattung zur Wahl 2013 nicht erst kurz vor dem Abstimmungstermin zu starten, sondern weit im Vorfeld und verpackt in kleinere, dafür kontinuierliche „Lesehappen“.

Als besonderes Plus wird es erstmals zu jedem einzelnen Kandidaten ein kurzes Video geben, das auf der Internetseite der Heidenheimer Zeitung zu sehen ist und in dem sich jeder Politiker in eigenen Worten selbst vorstellt. Diese Videos werden werden ab kommendem Mittwoch unter der Adresse www.hz-online.de/videos abrufbar sein.