Frostschäden halten Heidenheims Feuerwehren in Atem

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14.02.2012
Innerhalb von einer Minute wurden am Dienstag die Löschzüge der Feuerwehr Heidenheim-Mitte und Schnaitheim zu unterschiedlichen Orten gerufen. In beiden Fällen hatte nicht Feuer, sondern Frost für Notfälle gesorgt.
Innerhalb von einer Minute wurden am Dienstag die Löschzüge der Feuerwehr Heidenheim-Mitte und Schnaitheim zu unterschiedlichen Orten gerufen: Um 5.30 Uhr löste die Brandmeldeanlage der Schloss Arkaden aus. Dort hatte es als Folge des strengen Frostes eine Wasserleitung der Sprinkleranlage in der Tiefgarage zerrissen. Große Mengen Wasser ergossen sich auf das Parkdeck. Der abfallende Pegel im Wasserspeicher verursachte den Alarm. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 20 Kräften vor Ort.

Um 5.31 Uhr kam der Alarm zu einem achtstöckigen Gebäude am Rembrandtweg 3. Das Treppenhaus sei völlig verqualmt. Unter großen Mühen erreichten die vier Fahrzeuge der Feuerwehr Schnaitheim auf stark schneebedeckten Anfahrtswegen ihren Einsatzort. Alsbald war klar, dass es gar nicht brennen konnte. Der „Rauch“ war nämlich ohne jeden brandtypischen Gestank. Das Gebäude brauchte daher nicht evakuiert zu werden. Trupps unter Atemschutz lokalisierten schnell die Ursache für den Qualm. Gleich neben der Eingangstüre war ein Heizkörper im Bereich der Zuleitung geplatzt. Heißer Wasserdampf trat aus, außerdem wurde der Flur überflutet. Mit Keilen wurde das Leck gestopft. Neben einem Hochleistungslüfter wurden mehrere „Wasserschieber“ eingesetzt. Der sich länger hinziehende Einsatz wurde von Stadtbrandmeister Rainer Spahr und seinem Stellvertreter Fritz Hartmann geleitet.