Man mag eigentlich kaum glauben, dass eine letzte Ruhestätte für Besucher lebensgefährlich werden könnte. Doch wie die Stadt Heidenheim mitteilt, ist auf den Heidenheimer Friedhöfen zurzeit der Fachmann René Weißbach unterwegs, der alle Grabsteine überprüft. Der Hintergrund: Von einem Grabstein, der wackele oder der sich geneigt habe, geht eine große Gefahr für Friedhofsbesucher aus, vor allem für Kinder. Deswegen dreht der Sachverständige jedes Jahr seine Runden zwischen den Gräbern.

Die Stadt Heidenheim hat dazu ein Video veröffentlicht:

Youtube Experte prüft die Heidenheimer Grabsteine

Besitzer wackelnder Gräber werden benachrichtigt

Weißbach drückt mit einem Messgerät gegen jeden Stein. 300 Newtonmeter müssen die mehrere hundert Kilo schweren Steine schon aushalten. Sollte der Sachverständige Gräber ausmachen, bei deren Grabsteinen die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist, werden die Grabbesitzer benachrichtigt. Außerdem werden die entsprechenden Grabsteine von dem Prüfer mit einem gelben Warnaufkleber versehen.

Denn, so heißt es am Ende des Videos: „Wer will schon auf dem Friedhof sterben.“

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