Heidenheim Friedensgruppe gedenkt Überfall auf Russland

Vor 77 Jahren hat das NS-Regime Russland angegriffen. Die Friedensgruppe gedachte an diesem Markstein des Zweiten Weltkriegs.
Vor 77 Jahren hat das NS-Regime Russland angegriffen. Die Friedensgruppe gedachte an diesem Markstein des Zweiten Weltkriegs. © Foto: privat
Heidenheim / hz 25.06.2018
Die Heidenheimer Friedensgruppe gedachte am Freitag auf dem Totenbergfriedhof des 77. Jahrestags des Überfalls Deutschlands auf Russland.

In Folge des Angriffs kamen 27 Millionen Bürger der Sowjetunion zu Tode. Der Sprecher der Friedensgruppe, Hans Bernhard, erinnerte an das Schicksal der in Heidenheim zu Tode gekommenen Zwangsarbeiter.

Für die Kriegswirtschaft fehlten in Deutschland schlagartig Millionen Arbeitskräfte. Diese sollten durch die gefangenen Soldaten der Roten Armee ersetzt werden. Aber es seien auch zivile „Ostarbeiter“ nach Deutschland deportiert worden.

Diese hätten nach den rassistischen Kriterien unter den Zwangsarbeitern der verschiedenen Nationen ganz unten rangiert.

Die Folge schlechter Ernährung und Unterbringung war bei dem Gräberfeld auf dem Totenbergfriedhof erkennen: eine erschreckend hohe Sterberate. Kaum einer der Toten hatte das 20. Lebensjahr erreicht.

Deutschland trage, so der Sprecher der Friedensgruppe, eine besondere Verantwortung für den Frieden mit Russland und in Europa. Deswegen forderte die Friedensbewegung die Bundesregierung auf, der dringend benötigten Entspannungspolitik mit Russland den Weg zu bereiten.

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