Heidenheim Frauenfußballverein kämpft weiter mit der Finanzierung

Sportlich konnte der FFV die Ziele nicht erreichen.
Sportlich konnte der FFV die Ziele nicht erreichen. © Foto: Archiv
Heidenheim / hz 30.06.2018
Noch immer trainieren und spielen die Sportlerinnen auf einem Platz in Königsbronn.

Der Frauenfußballverein (FFV) Heidenheim blickte bei der Hauptversammlung auf die vergangene Saison positiv zurück. „Nach der Entscheidung, sich nur noch dem leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball zu widmen und von vier auf zwei Mannschaften zu reduzieren, ist die individuelle Qualität nochmals gestiegen und wir haben voll auf die Jugend gesetzt“, so Präsident Georg Michelchen. Mit einem Durchschnittsalter von 17,5 Jahren in der Verbandsliga in die Saison zu starten und in der Oberliga mit einem ganz jungen Team anzutreten, habe schon etwas Mut bedurft. „Die Ziele konnten leider nicht erreicht werden“, so der Vereinschef. Man sei jedoch überzeugt, dass die Philosophie richtig sei, junge Spielerinnen zu fördern und diese positiv weiterzuentwickeln.

Die Finanzen des FFV waren das Thema Nr. 1 bei der Versammlung. Diese wurden vom Leiter der Finanzen, Hermann Rupp, präsentiert. Nur durch große Anstrengungen kann der FFV, der sich fast ausschließlich aus Sponsoring, Zuschüssen und Spenden finanziert, den Spielbetrieb aufrechterhalten. Da der FFV aktuell immer noch keine Heimat in Heidenheim gefunden hat, spielt man weiterhin auswärts in Königsbronn, wo der FFV willkommen ist, jedoch eine extreme Kostenbelastung hat.

Ein weiterer Kostenfaktor sind die Mannschaftsbusse, insbesondere für die Spiele der U 17, die in der Spielklasse EnBW-Oberliga direkt unter der Bundesliga spielt und somit weite Strecken zu bewältigen hat. „Leider ist die Situation so, dass wir zu den Kernzeiten immer noch keine Trainings- und Spielmöglichkeiten in Heidenheim haben und das wird auch in der nächsten Saison so bleiben“, so Georg Michelchen. Positiv sei, dass eine im Juli geplante Kooperation mit dem FCH ansteht und damit die Situation etwas entspannt wird.

Alle zur Wahl stehenden Ämter wurden wieder bestätigt. Mit den Danksagungen durch Vizepräsident Vito Di Muro endete die Jahreshauptversammlung.

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