Heidenheim Fördermittel: 35 000 Euro sind noch übrig

Heidenheim / HZ 04.12.2018
Im Landkreis Heidenheim stehen für Projekte noch Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung.

Der Europäischen Sozialfonds (ESF) fördert Projekte, die die Arbeitslosigkeit bekämpfen, Beschäftigungschancen durch Ausbildung und Qualifizierung verbessern und zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt beitragen. Für das Jahr 2019 stehen dem Landkreis Heidenheim aus dem ESF im Rahmen der regionalisierten Förderung für Projekte insgesamt Mittel in Höhe von 145 000 Euro zur Verfügung. Bislang wurde über zwei Projekte mit einer Fördermittelsumme in Höhe von 110 000 Euro entschieden. Somit stehen 35 000 Euro aus.

Bis spätestens 15. Dezember können daher erneut Projektförderanträge in Form von Neuanträgen oder Änderungsanträgen eingereicht werden. Dies ist ausschließlich mit dem webbasierten Elan-Antragsverfahren möglich. Zugang und Infos zu Elan sowie zum ESF und der neuen Förderperiode – insbesondere die Auswahlkriterien für Projekte – sind im Internet unter www.esf-bw.de zu finden. Es wird darum gebeten, zeitgleich eine Mehrfertigung des Förderantrages bei der Geschäftsstelle des ESF im Landratsamt Heidenheim einzureichen. Der ausführliche Förderaufruf ist unter www.landkreis-heidenheim.de unter Publikationen zu finden. Außerdem steht Stephanie Geiger von der Geschäftsstelle ESF unter Tel. 07321/321-2563 zur Verfügung.

Für Ärmere und Ausgegrenzte

Mit der ESF-Arbeitsmarktstrategie für 2019 hat der regionale Arbeitskreis beschlossen, Projekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und der Teilhabechancen von Menschen, die besonders von Armut und Ausgrenzung bedroht sind, zu fördern. Als Zielgruppe wurden hier SGB-II-Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen festgelegt.

Ein weiterer Förderschwerpunkt ist die Vermeidung von Schulabbruch und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit. Dabei werden niedrigschwellige, individuelle Angebote und Maßnahmen für Schüler ab der siebten Klasse an Haupt-, Werk-, und Gemeinschaftsschulen, die von Schulversagen und/oder Schulabbruch bedroht sind, gefördert.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel