Gericht Flughafenbaby: Anwalt der Mutter legt nach Urteil Revision ein

Heidenheim / 28.06.2016
Im Fall des sogenannten Flughafenbabys, in dem am Freitag das Landgericht Landshut eine 24-jährige Heidenheimerin wegen versuchten Totschlags zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt hat, hat der Anwalt der Frau Revision eingelegt.

Beim Rechtsmittel der Revision geht es darum, ob das Urteil auf einer Verletzung des Gesetzes beruht. Die Tatsachen, die im Prozess eine Rolle spielten, werden nicht noch einmal überprüft. Nach der Zustellung des Urteils muss der Anwalt der Angeklagten die Revision begründen, dann wird entschieden, ob sie zulässig ist. Revisionsgericht ist der Bundesgerichtshof. Die Frau, die verurteilt wurde, weil sie ihr Neugeborenes in eine Flughafentoilette gestopft hat, bleibt unterdessen in Haft.

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