Asyl Flüchtlings-Info in einem Heft zusammengefasst

Stellen die Integrationsbroschüre vor: Albert Köble, neuer Leiter des Heidenheimer Jobcenters (links) und Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäfsführung der Arbeitsagentur Aalen.
Stellen die Integrationsbroschüre vor: Albert Köble, neuer Leiter des Heidenheimer Jobcenters (links) und Elmar Zillert, Vorsitzender der Geschäfsführung der Arbeitsagentur Aalen. © Foto: Rudi Weber
Heidenheim / Christina Baumgartner 04.08.2016
Integration von Flüchtlingen läuft über viele Stellen. Ein Heft im Taschenformat für Flüchtlinge soll die Infos besser ersichtlich machen.

Flüchtlinge im Kreis sollen künftig einen „Integrationsbegleiter“ in der Tasche haben. So heißt ein kleines Heft im Din-A-5-Format, das vom Landkreis, den Städten Heidenheim und Giengen, der Arbeitsagentur und dem Jobcenter gemeinsam entworfen wurde.

Die Idee: Wie in einer Patientenakte werden Namen, Alter, Aufenthaltsstatus, aber auch bisherige Sprachkurse, Integrationsmaßnahmen oder Förderungen vermerkt, Damit sollen Mitarbeiter von Behörden und Integrationsinitiativen beim Kontakt mit Flüchtlingen künftig einfacher auf Informationen zu Person, Lebensweg und Sprachniveau des Flüchtlings zurückgreifen können und die Schnittstellen zwischen den Behörden optimiert werden. „Der Integrationsbegleiter schafft Transparenz für den Flüchtling und alle Beteiligten“, so der Leiter der Arbeitsagentur Aalen, Elmar Zillert.

Zudem solle die berufliche Integration der Flüchtlinge in Arbeit oder Ausbildung erleichtert werden. Denn in dem kleinen Heftchen haben nicht nur persönliche Angaben zur Person ihren Platz, sondern auch zu Sprachkenntnissen, Bildungsweg, Berufserfahrung, Kompetenzen sowie besuchten Sprachkursen und Fördermaßnahmen.

Damit die Heftchen nicht verloren gehen können, wird derzeit sogar überlegt, diese zukünftig auch einzuscannen.

Link: Hier gibt es alle weiteren Beiträge zum Thema Flucht und Asyl in Heidenheim.

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