Frauentag Feministischer Protest: Rommel-Denkmal mit rosa „Pussy Hat“ geschmückt

Anlässlich des internationalen Frauentags demonstrierte Margit Stumpp, Bundestagskandidatin der Grünen, für die Selbstbestimmung von Frauen. Das rommel-Denkmal sei ein „herrliches“ Besipiel für ihre Kritik.
Anlässlich des internationalen Frauentags demonstrierte Margit Stumpp, Bundestagskandidatin der Grünen, für die Selbstbestimmung von Frauen. Das rommel-Denkmal sei ein „herrliches“ Besipiel für ihre Kritik. © Foto: PM
Heidenheim / Silja Kummer 08.03.2017
Anlässlich des internationalen Frauentags protestierten die Grünen für die Selbstbestimmung von Frauen. Das Rommel-Denkmal sei ein „herrliches“ Beispiel für ihre Kritik.

Eine rosa Mütze trug gestern nicht nur die Bundestagskandidatin der Grünen, Margit Stumpp, sondern auch das Rommel-Denkmal auf dem Zanger Berg. Anlässlich des internationalen Frauentags demonstrierte die Kreis- und Gemeinderätin aus Königsbronn „für die Selbstbestimmung von Frauen und gegen den Rechtsruck von AfD und Co.“ Mit der rosa Mütze, „Pussy Hat“ genannt, protestieren die amerikanischen Frauen in Washington gegen Donald Trump.

Am Rommel-Denkmal störe sie nicht, dass Männer geehrt werden, sondern wer wofür geehrt wurde. „In der Vergangenheit waren dies überwiegend Männer, deren Leistung, überwiegen militärische und weniger gesellschaftliche, als denk-würdig erachtet wurden“, so Stumpp via Pressemitteilung.

„Frauen verdienen über 23 Prozent weniger als Männer“

Die Politikerin weist darauf hin, dass in Baden-Württemberg Frauen im Jahr 2015 im Durchschnitt über 23 Prozent weniger als Männer verdienten. Im Heidenheimer Kreistag seien von 47 Mitgliedern gerade drei Frauen. In den Gemeinderäten sei immerhin gut ein Viertel der Sitze von Frauen besetzt. „Angesichts eines Bevölkerungsanteils von über 50 Prozent im Landkreis aber immer noch viel zu wenig“, so Stumpp.