Vermögen Familie Voith in Rangliste der reichsten Deutschen weiter aufgestiegen

Heidenheim / 11.10.2012
Das industrielle Flaggschiff des Landkreises Heidenheim befindet sich weiterhin auf voller Fahrt voraus. Der Erfolgskurs der Voith-Unternehmensgruppe schlägt sich auch in der jetzt vom „Manager Magazin“ zum zwölften Mal veröffentlichten Rangliste der größten Vermögen nieder.
In diesem Ranking der „500 reichsten Deutschen“ werden die Inhaber des Weltkonzerns auf Rang 27 geführt. Damit hat sich die Familie Voith innerhalb eines Jahres um zwei Plätze verbessert. Nach Angaben des Wirtschaftsmagazins hat sich deren Vermögen in diesem Zeitraum von drei auf 3,2 Milliarden Euro vermehrt.

Die seit jeher auf Schätzungen basierenden Vermögensangaben bestimmen die Sitzordnung in diesem milliardenschweren Kreis des Wirtschaftsadels. Bewertungsgrundlage sind Recherchen in Archiven und Registern sowie bei Vermögensverwaltern, Anwälten, Bankmanagern und Vertretern der Rangliste selbst. Vermögen wurden konservativ bewertet, nicht börsennotierte Unternehmen nach Umsatz, Profitabilität und Marktstellung. Als Vermögen gelten unter anderem Beteiligungen, Grund- und Immobilienbesitz, Aktien, Kunstsammlungen, aber auch Stiftungen, sofern diese nicht gemeinnützig sind.

Voith wird in dem gestern erschienenen Magazin als Unternehmen beschrieben, das sich im Besitz von elf Nachkommen (fünfte Generation) des 1971 verstorbenen Gründerenkels Hanns Voith und deren Anhang, befindet, insgesamt gut 40 Personen. Die Bedeutung des Maschinenbaukonzerns lässt sich aus Sicht der Autoren nicht nur an dem bei 5,6 Milliarden Euro liegenden Umsatz ablesen: „Auf ihre Rivalen wie den österreichischen Anlagenbauer Andritz wirken die Heidenheimer so beängstigend wie Ghule (in literarischen Formen erscheinendes leichenfressendes Fabelwesen, Anm. d. Red.), die nur nach Einbruch der Dunkelheit erscheinen.“
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