Das umgestaltete Denkmal für Erwin Rommel in seiner Geburtsstadt Heidenheim soll an diesem Donnerstag (17.00 Uhr) vorgestellt werden. Um eine sachliche Diskussion anzustoßen, wird der umstrittenen Statue des Generalfeldmarschalls der Wehrmacht die fragile Stahlstatur eines Minenopfers gegenübergestellt.
„Ich wollte das Monumentale der ursprünglichen Gedenkstätte mit der Zerbrechlichkeit des Minenopfers konfrontieren“, erklärt Künstler Rainer Joos anlässlich der Einweihung seines Werkes an diesem Donnerstag.

Rommel schloss sich dem Widerstand an

Rommel (1891 – 1944) hatte in Nordafrika unzählige Minen vergraben lassen. Später sympathisierte er mit dem militärischen Widerstand und wurde deshalb auf Weisung Adolf Hitlers 1944 zum Suizid getrieben. Das Rommel-Denkmal des Heidenheimer Bildhauers Franklin Pühn wurde 1961 vom „Verein deutsches Afrikakorps“ gestiftet.