Heidenheim Einschulung: Mehr als 400 junge Heidenheimer sind jetzt erste Klasse

Einschulung in der Friedrich-Voith-Schule.
Einschulung in der Friedrich-Voith-Schule. © Foto: Sabrina Balzer
Karin Fuchs 14.09.2017
Obwohl die Schule bereits am Montag begonnen hat, mussten mehr als 400 Erstklässler ein paar Tage länger auf ihre Einschulung warten.

Rechnen, Schreiben und Lesen stehen dieser Tage hoch im Kurs. Die Schule startete am Montag, doch mussten sich mehr als 400 Heidenheimer Erstklässler ein paar Tage gedulden bis zu den Einschulungsfeiern.

Für Eltern können diese verlängerten Ferien schwierig werden, um die Betreuung der Kinder zu organisieren. In den Kindergarten können die Erstklässler nicht mehr und die Ferienfreizeiten sind vorbei. In Heidenheim waren gestern die Friedrich-Voith-Schule (Foto) und die Reutenen-Grundschule die ersten, die ihre Erstklässler empfingen.

Schulkonferenz legt Tag fest

Einige Schulen warten mit der Feier sogar noch bis zum Samstag. Laut Werner Weber, Geschäftsführender Schulleiter, legt die Schulkonferenz den Tag der Einschulung fest. Seine Schule habe bewusst nicht den ersten Schultag gewählt, wenn alle anderen Schüler wieder neu beginnen. Und weil keine zwei Einschulungsfeiern an einem Tag stattfinden könnten, seien am Dienstag die Fünfer an der Reihe und am Mittwoch die Einser, die gleich danach mit dem regulären Schulbetrieb starten könnten.

In anderen Bundesländern finden die Einschulungen teils am letzten Feriensamstag statt, was laut Weber in Baden-Württemberg nicht geht. Hier sei die Einschulung zum Schuljahresbeginn festgelegt. Allerdings, räumt Weber ein, gibt es unter Schulleitern durchaus die Meinung, dass es keinen Grund gibt, gerade an reinen Grundschulen die Einschulung bis zum Donnerstag oder noch später hinaus zu zögern.