Heidenheim Oper: Solistin Eva Bauchmüller zum dritten Mal in Heidenheim

Anna aus Düren: Eva Bauchmüller.
Anna aus Düren: Eva Bauchmüller. © Foto: Maike Breitmeier
Heidenheim / Manfred F. Kubiak 25.07.2018
Die Sopranistin Eva Bauchmüller singt die Anna in Giuseppe Verdis „Nabucco“.

Nun ist sie schon zum dritten Mal in der Stadt. Und das ist mindestens einmal mehr, als Eva Bauchmüller zu hoffen gewagt hatte, als sie zum ersten Mal nach Heidenheim kam. Das war im Sommer 2017, als sie für die Partie vorsang, die sie nun tatsächlich bei den Opernfestspielen auch singt: nämlich die Anna in „Nabucco“, eine ganz kleine Partie, aber eine, die immerhin garantiert, dass man Eva Bauchmüllers Sopran aus den Turbulenzen am Ende der Geschichte zweimal ganz wunderbar heraushören kann.

Außerdem fiel bei diesem Vorsingen unverhofft auch eine große Opernpartie ab. Denn der beeindruckte Marcus Bosch bot ihr an, bei der nächsten Heidenheimer Winteroper, Mozarts „Entführung aus dem Serail“, die Blonde zu singen. Eva Bauchmüller griff zu, kam gleich im Januar 2018 ein zweites Mal nach Heidenheim und feierte im CC einen ersten großen Erfolg.

Derzeit lebt Eva Bauchmüller in München und absolviert ein Masterstudium in Kultur- und Musikmanagement. Zuvor war sie, nach dem Gesangsstudium, vier Jahre am Theater in Münster engagiert gewesen. Dass sie die Bühnenkarriere unterbrochen hat, ist freilich keine Festlegung in Sachen Zukunft. „Aber ich halte es für sinnvoll, zusätzlich zum Gesang noch etwas zu haben.“ Man weiß ja nie. Und singen kann man solange auch nebenher. „Das läuft sogar ganz gut.“ Mit Engagements in München, Münster – oder in Heidenheim. Eva Bauchmüller stammt übrigens aus Düren. Das ist gar nicht weit weg von Aachen, der früheren Wirkungsstätte von Marcus Bosch. „Ich war sogar mit meiner Mutter einmal in einem seiner Konzerte.“ Meist sieht man sich ja zweimal. Mindestens.

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