Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, führt die Rad-Demo zum Klimastreik am Freitag, 29.11., in Schwäbisch Gmünd nun doch nicht durch den Einhorntunnel. Die rund 2,2 Kilometer langen unterirdischen Strecke entlang der Innenstadt Schwäbisch Gmünds war ursprünglich Teil der geplanten Route gewesen. Ob der Tunnel dafür genutzt werden dürfe, war auch Gegenstands einer Gerichtsentscheidung.

Stadt Schwäbisch Gmünd vor Gericht gescheitert

Die Stadtverwaltung hatte mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgerichtshof versucht, die Fahrrad-Demo auf der Bundesstraße 29 (B29) zu verhindern. Die zuständige Kammer lehnte dies aber ab und hält die Protest für zulässig. Da die Stadt nach der Niederlage vor Gericht aber davor gewarnt hatte, dass eine für die Demo nötige mehrstündige Sperrung des Einhorntunnels ein großes Verkehrschaos mit sich bringen würde, hatten sich die Demo-Veranstalter für eine Alternativ-Route entschieden.

Einhorntunnel öfters gesperrt

Der Gmünder Einhorntunnel ist ein neuralgischer Punkt. In den vergangenen Monaten kam es immer wieder zu Sperrungen des Einhorntunnels – gerade auch infolge schwerer Unfälle.

Der Klimastreik findet an diesem Freitag an vielen Orten in Deutschland und auch Baden-Württembergs statt.