Heidenheim Draufgeblickt (11): Der Moldenberg wurde zur Sportleroase

Der „Sportpark Moldenberg“ 2002 (oben) und heute.Luftbild Geyer
Der „Sportpark Moldenberg“ 2002 (oben) und heute.Luftbild Geyer
Heidenheim / Sandra Gallbronner 12.08.2018
Seit den 70er Jahren ist der „Sportpark Moldenberg“ in Schnaitheim kontinuierlich gewachsen.

Zwei Fußballplätze, ein Hartplatz, acht Tennisplätze, zwei Beachvolleyballfelder, vier Kegelbahnen und ein Boule-Platz – eine ganze Reihe an Sportarten können im „Sportpark Moldenberg“ ausgeübt werden. Insgesamt 18 Felder und Plätze stehen den Abteilungen der TSG Schnaitheim zur Verfügung.

Doch so groß war die Sportanlage nicht von Beginn an. 1923 startete der Verein lediglich mit einem Rasenplatz und daran sollte sich knapp vier Jahrzehnte lang nichts ändern. Erst 1962 kam ein Hartplatz hinzu. In den 70er Jahren ging es dann Schlag auf Schlag. Zuerst wurden die Kegelbahnen gebaut, dann – 1976 – vier Tennisplätze. Zwar wurde die Tennis-Abteilung erst ein Jahr zuvor gegründet, doch ihre Mitgliederzahl stieg rasch an.

So rasch, dass bereits 1977 zwei weitere Tennisplätze angebaut werden mussten. Und dennoch reichte der Platz auf Dauer kaum aus: So kamen Ende der 80er Jahre Platz Nummer Sieben und Acht hinzu.

Beachvolleyball für Jedermann

Dann wurde es wieder ruhig – zumindest was die Baupläne für den Sportanlage anging. Erst Anfang 2000 wurde im Sportpark Moldenberg wieder gebaggert. Neben einem zweiten Fußballplatz wurden 2004 zwei Beachvolleyballfelder in Betrieb genommen. Diese werden neben der Volleyball-Abteilung der TSG Schnaitheim auch gern von Freizeitsportlern genutzt, weiß Sissi Wolf, Pressesprecherin der TSG Schnaitheim.

Freizeitspieler haben zudem die Möglichkeit beim Beach-Volleyball-Turnier teilzunehmen, das seit zwölf Jahren auf dem Moldenberg stattfindet. Und auch beim Turnier der Tennis-Abteilung, dass stets im Sommer ausgetragen wird, sind sie willkommen.

Für so viele Sportler braucht es auch ausreichend Duschen und Umkleidekabinen. Deshalb wurde vor zwei Jahren ein neuer Gebäudetrakt angebaut. Und wer mit Ballsportarten nicht so recht warm wird, kann auf den Waldwegen des Moldenbergs auch seine Ausdauer trainieren. Dabei kann man sich auch beim Laufen messen: So richtet die Leichtathletikabteilung im April stets einen Frühlingslauf sowie im Dezember den „Nikolauslauf“ aus.

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