Schnaitheim Eine neue Mensa als Herzstück der Hirscheckschule

Dort, wo die Mensa ihren Platz finden wird, informierten sich OB Bernhard Ilg (rechts) und Hochbau-Chef Stefan Bubeck jetzt über den Stand der Arbeiten.
Dort, wo die Mensa ihren Platz finden wird, informierten sich OB Bernhard Ilg (rechts) und Hochbau-Chef Stefan Bubeck jetzt über den Stand der Arbeiten. © Foto: Michael Brendel
Schnaitheim / Michael Brendel 24.08.2018
Auch in den Sommerferien gehen in Schnaitheim die Umbauarbeiten weiter voran.

Früher wurden Schulmensen in Klassenzimmer einquartiert, die man gerade nicht für den Unterricht benötigte. Ihren provisorischen Charakter haben sie heute in den meisten Fällen verloren. Bisweilen stellen sie gar „das Herz der Schule“ dar, wie OB Bernhard Ilg jetzt bei einem Besuch an der Hirscheckschule feststellte.

Noch gibt es diese Mensa in Schnaitheim als Ersatz für eine Containerlösung zwar nicht, doch lässt sich schon erahnen, welche Bedeutung dem Grund- und Werkrealschule bald verbindenden Neubau zukommt: Mittig zwischen den beiden bestehenden Gebäuden platziert, soll er für Essen, Lernen, Pausen, Elternabende sowie als Eingangsbereich zur Verfügung stehen. Fertigstellung ist nach aktuellem Stand im Juli 2019, die Kosten belaufen sich auf 2,1 Millionen.

Weitere 190 000 Euro sind nötig, um in der Werkrealschule zwei Klassenzimmer zu Bereichen für Sekretariat, Rektorat und Lehrer umzubauen und im Grundschulgebäude aus Verwaltungsräumen Klassenzimmer und Platz für die Ganztagesbetreuung zu machen. Gut eineinhalb Millionen sind für die Sanierung der WC-Bereiche und der Klassenräume eingeplant, die noch stark das angestaubte Flair der 1950er-Jahre versprühen.

Verstaubtes Flair verschwindet

Wenige Meter entfernt wird ebenfalls kräftig gearbeitet: Nachdem der Turn- und Festhalle bereits vergangenes Jahr eine Außensanierung verpasst wurde, ist derzeit der Innenbereich an der Reihe. Und Tempo ist gefragt, um den rund zwei Millionen Euro teuren Generalumbau wie geplant im Laufe des September abschließen zu können.

Der Boden samt Begrenzungslinien ist schon seit einiger Zeit drin, ebenso der umlaufende Prallschutz. Aus Holz gefertigte Ausstattungselemente sollen künftig für eine verbesserte Akustik sorgen, und weil der Heizraum verkleinert werden konnte, steht jetzt ein größeres Stühlelager zur Verfügung.

Zuletzt hakte es noch mit der Fertigstellung der Decke, dafür lief es an anderen Stellen rund: Elektriker zogen Leitungen, Fliesenleger verhalfen den zuvor entkernten Umkleiden zu einem zeitgemäßen Gesicht. Hinzu kommen eine neue WC-Anlage mit Behindertentoilette und ein dank mobiler Garderobenelemente flexibel nutzbarer Eingangsbereich. Fast schon einsatzbereit ist der mit Spiegeln bestückte Gymnastikraum.

Damit aber nicht genug des Umbaus: Ab Februar kommenden Jahres soll für 800 000 Euro eine zentrale Heizungsanlage mit Blockheizkraftwerk entstehen, an die dann Schule, Turnhalle, Kindertageseinrichtung und Lehrschwimmbad angeschlossen werden.

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