Heidenheim / bren Nach einem Jahr des personellen Wandels war 2018 von Beständigkeit geprägt.

2017 hatte die DLRG Heidenheim erhebliche Veränderungen erlebt: Marvin Scharle löste damals Günther Heisler im Amt des Vorsitzenden ab, und zahlreiche weitere Mitglieder wurden neu in den Vorstand gewählt. Dieser blieb im vergangenen Jahr hingegen bis auf wenige Neubesetzungen stabil.

Die gute Zusammenarbeit mit den anderen Ortsgruppen in der Region wurde insbesondere bei der 200-Jahr-Feier der Firma Hartmann unter Beweis gestellt. Die Beziehungen zu den befreundeten Ortsgruppen in St. Pölten und Sigmaringen wurden durch ein 12- bzw. 10-Stunden-Schwimmen gefestigt.

Viele Jahre dabei

Bei der Hauptversammlung wurden jetzt mehrere Mitglieder geehrt: für 75 Jahre Erwin Saur und Werner Ganssloser, für 65 Jahre Roland Schönhaar, für 60 Jahre Liselotte Kübler und Sigrid Wannenwetsch, für 50 Jahre Harald Maurer, Erwin Rotter und Günter Böhly, für 25 Jahre Christian Rieberger, Guido Rieberger und Thomas Rieberger.

Auch Mitglieder, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, wurden ausgezeichnet. Corinna Löschner wurde für ihre Arbeit mit der Vereinsjugend mit dem Verdienstabzeichen in Bronze geehrt. „Seit Jahren in der DLRG tätig, immer engagiert und bereit, sich für die Ortsgruppe einzusetzen“, lobte Scharle.

Jürgen Stabenow bekam das Verdienstabzeichen in Gold. Er habe stets im Hintergrund gearbeitet, doch ohne ihn würde die Ortsgruppe nicht so funktionieren, wie sie es tue, sagte Scharle. Stets akkurat und verantwortungsvoll habe Stabenow die vielen bürokratischen Aufgaben erledigt.

Jetzt 302 Mitglieder

Die Heidenheimer DLRG-Ortsgruppe hat aktuell 302 Mitglieder. Im vergangenen Jahr wurden 128 Abzeichen verliehen, darunter Seepferdchen, Jugend- und Rettungsschwimmabzeichen sowie zwei Schwimmzeugnisse für Erwachsene.

Für die Schwimmausbildung in der Aquarena sowie in Schnaitheim brachten die 22 Übungsleiter ehrenamtlich 1380 Stunden auf. Für die Ausbildertätigkeit zum Rettungsschwimmen kamen 180 Stunden hinzu. Die Erste-Hilfe-Kurse von Lars Uwe Schneider wurden sehr gut angenommen.

Im Waldbad wurden 415 Wachstunden geleistet, dabei gingen allein 176 auf das Konto von Klaus Lücke. Im Vorjahr waren es insgesamt 165 gewesen.