Heidenheim Ehrenamt soll in Heidenheim gefördert werden

Heidenheim / HZ 03.08.2018
Laien und Experten beschäftigten sich mit dem Ziel der generationengerechten Stadt beim Strategietag in Heidenheim.

Die Stadt Heidenheim setzt auf Beteiligung bei der Entwicklung des Ehrenamtes und der Arbeit in den Stadtteilen. Oberbürgermeister Bernhard Ilg stellte diesen Zusammenhang her, als er Vertreter aus der Zivilgesellschaft, von freien Trägern, Unternehmen und aus der Verwaltung zu einem Strategietag mit der „Stiftung Engagierte Stadt“ begrüßte.

Ein generationengerechtes Heidenheim ist Ilg zufolge nur mit Beteiligung der Bürger und der hauptamtlichen Akteure machbar. Um dieses strategische Ziel der Stadt umzusetzen, wurde das Konzept „In guter Nachbarschaft“ (Caring Community) entwickelt.

Die bisherige Arbeit der dreijährigen Pilotphase erklärt

Brigitte Weber, Leiterin der Koordinierungsstelle „Ich für uns“, und Evi Lattermann, Projektkoordinatorin vom Haus der Familie, erklärten die bisher geleistete Arbeit in der dreijährigen Pilotphase von Caring Community. Moderiert wurde die voll besetzte Veranstaltung von Susanne Saliger von der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland im Auftrag des Stiftungskonsortiums „Engagierte Stadt“, das die Umsetzung der Arbeit in drei Pilotstadtteilen fördert.

Grundlegende Aufgabe sei die Erzeugung eines Wir-Gefühls

Die passgenaue Arbeit in den Stadtteilen setzt nach übereinstimmender Ansicht der Experten die Kenntnis der Bevölkerungsstruktur voraus. Dazu sind Ansprechpartner im Stadtteil notwendig. Meinrad Schad von der Hanns-Voith-Stiftung, sieht als grundlegende Aufgabe die Erzeugung eines Wir-Gefühles in der Bevölkerung an. Dazu ist Begegnung notwendig.

Ehrenamtliche sind über den persönlichen Kontakt leichter für einen Einsatz zu gewinnen. Sie können aber nur motiviert werden, wenn die Aufgaben klar umrissen sind. Der persönliche Nutzen für den Freiwilligen selbst muss erkennbar sein. Zukünftige Pensionäre anzusprechen wurde als eine von mehreren Möglichkeiten angesehen, an der sich Unternehmen beteiligen könnten.

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