Kreis Heidenheim DRK in Kolonne: Mit 22 Autos durch den ganzen Kreis

Das Deutsche Rote Kreuz veranstaltete am Samstag eine Übungsfahrt durch den Landkreis.
Das Deutsche Rote Kreuz veranstaltete am Samstag eine Übungsfahrt durch den Landkreis. © Foto: DRK
Kreis Heidenheim / pm 15.10.2018
Das DRK bot der Bevölkerung am Samstag einen ungewohnten Anblick: Die Strecke von rund 79 km führte die Kolonne einmal quer durch den Landkreis.

Am vergangenen Samstagnachmittag wurde im Kreisverband Heidenheim zu Übungszwecken ein Kfz-Marsch „Fahren im geschlossenen Verband“ durchgeführt.

Für die 58 Beteiligten begann die Übung bereits morgens um 9 Uhr in den Räumen der Giengener Bereitschaft mit der Einweisung zu den bevorstehenden Aufgaben.

Kreisbereitschaftsleiter Kai Willer informierte über die rechtlichen Grundlagen zur Durchführung eines Kfz-Marschs. Manuel Kerler, Gruppenführer Transport referierte als DRK-Fahrlehrer über die Fahrphysik. Markus Graf, Gruppenführer Technik und Sicherheit besprach die Übermittlungszeichen und die Durchführung des praktischen Teils am Nachmittag. Im Vorfeld hatte er die Übung geplant, die Fahrtstrecke erkundet und alle Genehmigungen eingeholt, die für die Kolonnenfahrt nötig sind.

Bernd Kröner, Sprechfunkausbilder im Kreisverband Heidenheim sprach über den Funkverkehr und das Funkverhalten während der Übung.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Fahrzeuge einzeln per Funk abgerufen, von der Technik und Sicherheit an ihren Platz in der Aufstellung eingewiesen und auf technische Mängel durch Bernd Döll und Kai Willer überprüft. Um 13.30 Uhr machte sich die beflaggte Fahrzeugschlange mit 22 Fahrzeugen auf den Weg Richtung Hermaringen.

Die Strecke von rund 79 km führte über Brenz, Sontheim, Niederstotzingen und Bissingen zur Hausener Lucke, nördlich von Hürben, wo ein technischer Halt von 20 Minuten vorgesehen war. Bei dieser Gelegenheit konnten die Fahrzeuge überprüft, Beflaggung befestigt oder eventuell ein Fahrerwechsel durchgeführt werden.

Von dort ging es über Herbrechtingen, Mergelstetten, Heidenheim, Schnaitheim, Anhausen, Großkuchen, Nattheim und Oggenhausen, nach etwa zwei Stunden und 40 Minuten, zurück zum Ausgangspunkt nach Giengen.

Tenor der anschließenden Abschlussbesprechung war, den Kfz-Marsch, der das Anrücken der beiden Einsatzeinheiten im Kreisverband Heidenheim ist, häufiger zu üben, wenn möglich, einen jährlichen Termin dafür zu finden.

Bernd Döll bedankte sich bei allen Teilnehmern sowie den Organisatoren der Übung."

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