Heidenheim / HZ  Uhr
In der Michaelskirche spielt am Freitag Eric Mayr, am Samstag gibt es Kinderlieder von Carl Reinecke und am Sonntag Orgel und Flötenmusik.

Am Freitag, dem 17. Mai, spielt um 20 Uhr der Pianist Eric Mayr auf dem Grotrian-Steinweg-Flügel von 1925 Klavierwerke der Komponistin Eva-Maria Houben. Eva-Maria Houben, geboren 1955, studierte Schulmusik an der Folkwang-Hochschule für Musik Essen und legte dort anschließend ihre Künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Anschließend studierte sie Germanistik und Musikwissenschaft in Duisburg. Seit 1993 ist sie Professorin am Institut für Musik und Musikwissenschaft an der Universität Dortmund. Ihre Werkliste umfasst Solowerke, Duos, Trios, Quartette, Werke für Stimme und Klavier, für Stimme und Ensemble, für Bläserensemble, Kammerensemble, Chor und Orchester.

Einen Tag darauf findet am Samstag, 18. Mai, um 11 Uhr, eine Matinee mit Kinderliedern von Carl Reinecke statt. Reinecke wurde in Hamburg-Altona geboren und wurde später dänischer Hofpianist. Er war mit den Großen seiner Zeit wie Schumann und Brahms bekannt und wurde später in Leipzig ansässig. Sopransängerin Maddalena Ernst, und Pianistin Dörte Maria Packeiser werden einige Lieder Reineckes zum Monat Mai, Tierlieder und „Lieder von und für kleine Leute“ zu Gehör bringen.

Das dritte Konzert am Sonntag, 19. Mai, um 19 Uhr steht unter dem Motto „Ros‘ und Lilie morgentaulich“. Andrea Trautnitz (Querflöte), Peter Thalheimer (Blockflöte und Querflöte) und Dörte Maria Packeiser (Orgel) beginnen mit einer Bearbeitung Helmut Bornefelds aus Bachs Wohltemperierten Clavier Teil I: Präludium und Fuge b-Moll für Querflöte, Bassquerflöte und Orgel. Mit diesem Werk korrespondieren die beiden Bachbearbeitungen des Konzertes aus dem Wohltemperierten Clavier Teil II in g-Moll und C-Dur für Orgel von Max Reger. Mit der aparten Triosonate D-Dur von Bachs ältestem Sohn Friedemann wird ein weiteres barockes Stück geboten. Helmut Bornefelds Fantasie „Ros‘ und Lilie morgentaulich“ entstand 1985 für Sopranblockflöte, Querflöte und Tasteninstrument. Seine „Tanzlaube“ von 1084 enthält sechs unterhaltsame Studien zu Volksliedern für Sopranblockflöte, Querflöte und Orgel. Mit Willy Burkhards „Canzona op. 73a“ für zwei Flöten und Orgel und Philippe Gauberts „Divertissement grec“ betreten die Künstler spätromantisch-impressionistischen Boden. Zum Schluss erklingt das expressive hochromantische Duo von Ferruccio Busoni. Der Eintritt zu allen drei Konzerten ist frei.