Söhnstetten Drei „Verletzte” aus Notlage gerettet

Mit der Rettungsschere wurde bei der Hauptübung der Söhnstetter Feuerwehr das Dach eines Autos abgetrennt.
Mit der Rettungsschere wurde bei der Hauptübung der Söhnstetter Feuerwehr das Dach eines Autos abgetrennt. © Foto: Klaus-Dieter Kirschner
Söhnstetten / kdk 16.10.2018
Ungewöhnlich groß war die Zahl der Zuschauer bei der jüngsten Übung der Feuerwehr-Abteilung Söhnstetten und der Rotkreuz-Bereitschaft.

„Gebrannt“ hatte es im Rotkreuz-Raum in der Seebergschule. Zwei Frauen wollten dort helfen, und fuhren aus Unachtsamkeit mit ihrem Audi gegen einen Felsen. Die Türen des Fahrzeugs waren daraufhin verklemmt. Und so war schweres Gerät vonnöten: 25 Feuerwehrleute und acht Sanitätskräfte kämpften sich durch die anfallenden Aufgaben. Mit der Rettungsschere wurde der Kombi zum Cabrio. Ein weiterer „Verletzter“ wurde durch Atemschutzgeräteträger unter Fluchthaube aus dem künstlich verqualmten Lehrsaal in Sicherheit gebracht. Große Aufmerksamkeit fand auch das weitere Geschehen auf dem Verbandsplatz.

Einsatzleiter und Abteilungskommandant Jochen Göggelmann, DRK-Bereitschaftsleiter Torsten Schäch und Kommandant Ulrich Weiler bewerteten den Übungsverlauf, der einem Ernstfall sehr nahe gekommen sei. Steinheims Bürgermeister Olaf Bernauer würdigte die stetige Bereitschaft von Freiwilliger Feuerwehr und Rotem Kreuz – an ausnahmslos allen 365 Tagen im Jahr.

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