Heidenheim Draufgeblickt (6): Vom Güterbahnhof zur Dualen Hochschule

Die Gleisharfe war schon lange außer Betrieb, als im Jahr 2008 mit dem Bau der Dualen Hochschule begonnen wurde.
Die Gleisharfe war schon lange außer Betrieb, als im Jahr 2008 mit dem Bau der Dualen Hochschule begonnen wurde. © Foto: Luftbild-Geyer
Heidenheim / HZ 06.08.2018
Seit acht Jahren ist der schwarze Würfel in Betrieb und seit dem nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken.

Die Gleisharfe war schon lange außer Betrieb, als im Jahr 2008 mit dem Bau der Dualen Hochschule begonnen wurde. Die Stadt hat das Gelände nach langwierigen Verhandlungen von der Deutschen Bahn gekauft, die dort einst einen Güterbahnhof betrieben hatte.

Doch an Heidenheim als Güterrangierbahnhof erinnert sich heute kaum noch jemand. Ganz anders verhält es sich mit dem schwarzen Würfel an der Marienstraße: Dieser ist, obwohl erst acht Jahre in Betrieb, aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Und wie man sieht, heißt ein Neubau nicht immer, dass Gelände versiegelt wird. Im Fall der DH hat er der Stadt auffallend viel neues Grün gebracht.

Die Vorgeschichte des DH-Neubaus dauerte so lange, wie sich die jetzigen Planungen für einen zweiten Würfel in die Länge ziehen. Die Berufsakademie wuchs und platze längst aus allen Nähten. Schon 2003 wurde deshalb der Wunsch nach einem Neubau formuliert. Doch gut Ding will Weile haben - und zwar so lange, dass schon zum Baubeginn klar war, dass der Neubau zu klein sein wird.

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