A7 - Heidenheim An der A7: Die Riesen-Windräder können gebaut werden

Heidenheim / pm 22.08.2018
Der Park soll auf Heidenheimer und Nattheimer Gemarkung an der A7 entstehen.

Die Stadtwerke wollen gemeinsam mit dem Windenergieanlagenhersteller Enercon einen Windpark an der A 7 errichten, auf dem die mit einer Nabenhöhe von 159 Metern (Gesamthöhe 230 Meter) weithin größten Windräder gebaut werden sollen. Der Park soll auf Heidenheimer und Nattheimer Gemarkung entstehen.

Nachdem die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz für die neun Windräder bereits im Juli vom Heidenheimer Landratsamt erteilt worden war, folgte im Anschluss die Teilnahme der Kooperationspartner an der dritten Ausschreibungsrunde für Windenergie-Anlagen an Land der Bundesnetzagentur. Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens, dessen Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, sicherten sich die Kooperationspartner den Zuschlag zur Realisierung des Windparks Nattheim.

Der durchschnittliche Zuschlagswert für Onshore-Windenergie liegt bei 6,16 Cent pro Kilowattstunde. Ausgeschrieben waren 670 Megawatt. 91 Gebote mit einem Volumen von 709 Megawatt haben an der Ausschreibung teilgenommen. Insgesamt gingen sechs Zuschläge – darunter der Zuschlag für den Windpark Nattheim (37,8 Megawatt) – mit einem Volumen von 72 Megawatt an Bieter in Baden-Württemberg.

Der Zuschlag im Ausschreibungsverfahren stellt die Voraussetzung für den geplanten Bau sowie die Inbetriebnahme des Windparks dar. Nachdem dieser nun vorliegt, gehen die Planungen der Kooperationspartner weiter. Ein konkreter Baubeginn kann noch nicht genannt werden.

Zukunftsaussicht

Zusammen werden die Windenergieanlagen jährlich rund 81 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Bedarf von etwa 27 000 Haushalten In Summe können so jährlich rund 77 500 Tonnen CO2 im Vergleich zur Stromerzeugung in einem Braunkohlekraftwerk eingespart werden. Hierfür werden die Kooperationspartner rund 60 Millionen Euro investieren.

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