Musik Die Besten der Jungen - zu Gast in Heidenheim

Im Rahmen seiner Deutschlandtournee gibt das Bundesjugendorchester, geleitet vom Frankfurter Opernchef Sebastian Weigle, ein Meisterkonzert im Heidenheimer CC.
Im Rahmen seiner Deutschlandtournee gibt das Bundesjugendorchester, geleitet vom Frankfurter Opernchef Sebastian Weigle, ein Meisterkonzert im Heidenheimer CC.
Heidenheim / 22.03.2016
Das Bundesjugendorchester mit Solisten der Berliner Philharmoniker gastiert am 6. April im Congress Centrum. Besonders für HZ-Abonennten kann das ein interessantes Konzert werden.

Das Bundesjugendorchester, eines der bedeutendsten Jugendorchester weltweit, begeistert mit seiner Kombination aus hochkarätigem Talent, herausragendem Ehrgeiz sowie unverstellter Freude am Musizieren. Am Mittwoch, 6. April, 20 Uhr, spielen die Nachwuchskünstler zusammen mit Solisten der Berliner Philharmoniker, dem Patenorchester des BJO, im Rahmen der Meisterkonzert-Reihe im Festspielhaus Congress Centrum. Seine Deutschlandtournee führt das Orchester u. a. noch nach Köln, Baden-Baden und Berlin.

„Durch die Musik bin ich in meinem Leben mit vielen wertvollen Momenten belohnt worden. Dabei ist nichts zufriedenstellender als die Arbeit mit talentierten jungen Menschen. Das Bundesjugendorchester vereint die vielversprechendsten musikalischen Talente“, so formulierte es der kürzlich verstorbene deutsche Dirigent Kurt Masur.

Im 1969 vom Deutschen Musikrat gegründeten BJO spielen die besten jungen Nachwuchsmusiker zwischen 14 und 19 Jahren und beweisen hier unter der Leitung von Dirigenten wie Kurt Masur, Sir Simon Rattle, und wie in Heidenheim mit Frankfurts Opernchef Sebastian Weigle ihr Können. Das Ensemblebild des Orchesters ist stets von neuen Gesichtern geprägt – ältere Mitglieder erhalten Engagements und Stipendien, jüngere Musiker kommen hinzu. Jedes Konzert hat deshalb künstlerisch aber auch menschlich etwas Einmaliges.

Die vielversprechenden Nachwuchskünstler zeichnen sich durch ihre einzigartige Aufgeschlossenheit und Begeisterungsfähigkeit für verschiedenste musikalische Welten aus. Sie verfügen über eine offene Emotionalität und über die Fähigkeit, sich vorurteilslos in ungewöhnliche musikalische Landschaften zu begeben.

Neben zahlreichen bedeutenden Projekten machte das Orchester anlässlich des 50. Jahrestages der Berliner Luftbrücke eine „Thank You America“–Tournee unter der Leitung von Kurt Masur. 2015 konzertierte das Orchester, dirigiert von Karl-Heinz Steffens, als „Kulturbotschafter“ in Lettland, Litauen und Estland.

Auf dem Programm steht nicht nur die klassische und romantische Orchestermusik. Auch zeitgenössische Werke sowie Uraufführungen gehören zum festen Bestandteil der Arbeit.

In Heidenheim bringen sie das spanische folkloristische Kolorit von Manuel de Fallas Ballettmusik „El sombrero de tres Picos“, Robert Schumanns „Konzert für vier Hörner und großes Orchester“ sowie die große Symphonische Dichtung „Don Quixote“ des Spätromantikers Richard Strauss auf die Bühne.

Solisten für Schumanns Konzert sind Stefan Dohr, Stefan de Leval Jezierski, Sarah Willis und Andrej Žust - vier Hornisten der Berliner Philharmoniker. Cellist Ludwig Quandt, ebenso Mitglied der Berliner Philharmoniker, und Teresa Schwamm, Bratschistin beim preisgekrönten Armida-Quartett, übernehmen die Solopartien in Strauss' „Don Quixote“.

Info Für HZ-Leser, die sich mit der Abo-Card ausweisen, kosten Karten für das Konzert an der Abendkasse nur 5 statt 18 bis 28 Euro.
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