Baden Das Heidenheimer Waldbad öffnet am 20. Mai

Heidenheim / Erwin Bachmann 13.05.2017
Waldbad in Heidenheim: Die neue Rutsche ist da, der Eröffnungstermin steht. Der Tag der offenen Tür verschiebt sich, weil die letzten Bauarbeiten noch ausstehen.

Der Tag der Eröffnung steht schon länger fest, und dabei bleibt's denn auch. Am Samstag, 20. Mai, beginnt die aktuelle Saison im Waldbad, das eine umfangreiche Verjüngungskur hinter sich hat, deren Spuren zu diesem Termin aber noch nicht ganz verwischt sein werden – was den ursprünglichen Terminplan, mit Ausnahme der Eröffnung, leicht verwässern wird.

Wie Oberbürgermeister Bernhard Ilg bei der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, muss der ursprünglich für Himmelfahrt, also den 25. Mai, geplante, mit freiem Eintritt verbundene Tag der offene Tür auf Fronleichnam, 15. Juni, verschoben werden. Als Grund für diese Programmänderung gab er Verzögerungen bei den laufenden Modernisierungsmaßnahmen an.

Aktionstag nun am 15. Juni

Dies betrifft den Umbau des Flachdachbaus am Eingang, in dessen Innern die Besucher zeitgemäß gestaltete Sanitäranlagen, moderne Sammelumkleiden für Schulen und Gruppen, einen erweiterten Eltern-Kind-Raum und den Vorschriften entsprechende Behinderteneinrichtungen erwarten dürfen. Darüber hinaus gibt es Verzögerungen bei der Sanierung einzelner zu den Bassins führenden Durchschreitebecken, die erst noch gefliest werden müssen. Reparaturbedürftig ist auch ein Teil der Liegewiese, die witterungsbedingt sehr aufgeweicht war und durch den unvermeidbaren Baustellenverkehr stark gelitten hat. Die so verursachten Spuren erinnern an eine Motocross-Piste aus, die aber bis zum Sommer wieder verschwinden soll, wenn der aufgewühlte Boden mit Humus aufgefüllt und neu eingesät worden ist.

Doch wiewohl der Baustellencharakter an einigen Stellen unübersehbar ist, stehen all die noch ausstehenden Arbeiten der termingerechten Saisoneröffnung offenbar nicht im Wege. „Das Bad kann am 20. Mai problemlos in Betrieb genommen werden,“ bestätigt Rathaus-Pressesprecher Wolfgang Heinecker – beim Tag der offenen Tür hingegen will man das runderneuerte Freizeitbad dann aber schon in seiner ganzen Pracht präsentieren. Fast 1,5 Millionen Euro hat die Stadt in das Sanierungsprogramm gesteckt, zu dem auch die Installation einer neuen Kinderrutsche gehört, die Mitte dieser Woche angeliefert wurde – und ebenfalls über die Baustellenpiste in Richtung Nichtschwimmerbecken bewegt werden musste.

Zeller liefert neue Rutsche

Die Wahl des Lieferanten fiel auf einen renommierten heimischen Hersteller, die auf die Fertigung von Edelstahl-Schwimmbecken und Bäderausstattungen spezialisierte Zeller Bäderbau GmbH. Im Rathaus hat man sich für eine mehr als elf Meter lange Breitwasserrutsche aus Edelstahl entschieden. Wegen der geringen Wassertiefe wurde eine Sonderlösung für den Sicherheitsbereich am Rutschende notwendig. So ragt die inzwischen montierte Rutsche jetzt weiter als üblich ins Becken. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ist der Rutschenbereich mit einem Unterschwimmschutz versehen worden.

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