Heidenheim / pm Bei der Bezirksversammlung des Eugen-Jaekle-Chroverbands wurden die Sänger ermuntert, Neues zu wagen.

Die Bezirksvertreterin Sandra Kastler konnte bei der Bezirksversammlung des Eugen-Jaekle-Chorverbands 26 von 39 registrierten Vereinen begrüßen. Sie ermunterte die Vereinsverantwortlichen, etwas Neues zu wagen, Veränderungen nicht zu scheuen und innovativ zu agieren, wenn es um den Fortbestand der Chöre geht.

Singen wird wichtiger

Bürgermeisterin Simone Maiwald betonte einer Pressemitteilung zufolge die zunehmende Wichtigkeit und Bedeutung der Chöre als soziale und verbindende Größe in der isolierenden IT-Welt. In der „Musikstadt Heidenheim“ erkenne sie einen deutlichen Trend zur menschlichen Nähe, weg vom Internet, denn im Chor sei man ein Team.

Bezirkschorleiter Ulrich Meier berichtete von der zunehmenden Bedeutung der Gospels, Spirituals und geistigen Musik im Bezirk. Sandra Kastler verabschiedete sich aus ihrem Amt und zeigte sich zuversichtlich, dass in absehbarer Zeit ein weiterer Bezirksvertreter an der Seite von Renate Kraus gefunden wird.

Verbandsjugendreferentin Michaela Ruf wird mit der Chorjugend des EJC bei dem Chorfest in Heilbronn ein außergewöhnliches Programm präsentieren. Dabei soll eine besondere Bühnenperformance mit dem amtierenden Beatboxmeister Robeat zum Einsatz kommen. Kassier Tobias Brenner berichtete, dass die Ausgaben und Einnahmen ausgeglichen sind. In Zukunft sollen sich allerdings alle Projekte möglichst selbst tragen.

Ermunterung zu neuer Satzung

Der Verbandsvorsitzende Rainer Grundler appellierte an alle Chorleiter und Vereinsvorstände die Chancen der Weiter -und Ausbildung zu nutzen und regen Gebrauch von den Informationen des SCV zu machen. Er bedauerte die Auflösung des Sontheimer Chores. Erfreulich sei dagegen die Neugründung des Männer-Chores Mann-oh-Mann.

Grundler ermunterte die Vereine dazu, ihre Vereinssatzungen den aktuellen Anforderungen und Strukturen im Verein anzupassen. „Zugegeben, es ist mit einiger Arbeit verbunden, aber es lohnt sich meiner Meinung nach“, sagt Grundler.