Tourismus Busreisen: 36 Firmen aus drei Ländern steuern Heidenheim an

Interessant für Busreiseveranstalter und Gruppenreisende: Heidenheim empfiehlt sich als gute Adresse für Kurzaufenthalte und Zwischenstopps.
Interessant für Busreiseveranstalter und Gruppenreisende: Heidenheim empfiehlt sich als gute Adresse für Kurzaufenthalte und Zwischenstopps. © Foto: Sabrina Balzer
Heidenheim / erwin bachmann 21.03.2016
Ostern in Heidenheim? – Was Einheimische möglicherweise nicht vom Hocker reißt, weckt andernorts durchaus Fernweh. Selbst aus touristischen Hochburgen wie etwa der Schweiz werden Gäste erwartet, denen die Ostalb eine Reise wert ist.

Feiertage sind für Touristiker immer ein Grund zu feiern, bieten diese häufig mit Brückentagen verbundenen Termine doch allemal eine gute Gelegenheit, die Reiselust zu wecken und sich andernorts für einen Kurztripp zu empfehlen. Das gilt in diesem Jahr klassischerweise für Ostern, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam, doch sind auch die Pfingstferien und darüber hinaus besondere Events probate Anlässe, für die Destination Heidenheim die Werbetrommel zu rühren.

Die Touristik-Information der Stadt Heidenheim tut dies nicht erst seit gestern, sondern ist auf diesem Gebiet schon gut geübt. Bus- und Gruppenreisen sowie Firmenarrangements bilden einen wichtigen Pfeiler des kommunal betriebenen Marketings. Potenziellen Reiseveranstaltern werden in einer auf Busaufenthalte ausgerichteten Infrastruktur zielgruppenorientierte Dienstleitungen aus einer Hand angeboten, die auf dem national wie international start umworbenen Gruppenreisemarkt auf wachsende Beachtung stoßen.

Alles andere als ein Selbstläufer

Die gute Resonanz kommt nicht von ungefähr. „Uns wird nichts in den Schoss gelegt, wir müssen uns alles richtig erarbeiten,“ sagt Oberbürgermeister Bernhard Ilg im langjährig begründeten Wissen, dass der sich nicht vom Geschäftsreiseverkehr speisende Tourismus abseits der in der Reisebranche bekannten großen Namen alles andere als ein Selbstläufer ist. So hat die Touristik-Info 2015 bereits in dritter Auflage einen Busreiseplaner herausgegeben, der sich von Mal zu Mal in Richtung eines Branchen-Beststellers entwickelt. Mit diesem speziell entwickelten Verkaufshandbuch sind 240 Busunternehmen im In- und Ausland angeschrieben worden, von denen 36 herausgefiltert wurden, die an einer Zusammenarbeit mit Heidenheim interessiert sind.

20 dieser Unternehmen sitzen in Deutschland, sechs in Österreich, weitere sechs in der Schweiz – und allesamt haben sie Heidenheim bereits für das laufende Jahr 2016 in ihre Reisekataloge aufgenommen. „Im Juli wollen wir Vertreter dieser Omnibusunternehmen zu einem Produkt-Workshop nach Heidenheim einladen,“ sagt Bettina Kruse, Leiterin der im Elmar-Doch-Haus angesiedelten Tourist-Info, von wo aus man sich schon vor mehr als einem Jahr dazu entschlossen hatte, neue Wege einzuschlagen.

Gemeinsam in der Schweiz werben

So gehört Heidenheim zu einem exklusiven Kreis von Städten, die dem Tourismusverband Schwäbische Alb angehören und sich für einen gemeinsamen Marktauftritt in der deutschsprachigen Schweiz entschlossen haben. Der Schwerpunkt dieser durch die Aufwertung des Frankens begünstigten Aktivitäten liegt im Großraum Zürich, wo man davon ausgeht, insbesondere ein kulturinteressiertes Publikum anzusprechen – ein großer Quellmarkt für ganz Baden-Württemberg.

Genau das spielt Heidenheim in die Karten, wo man nicht nur mit geografischen Vorteilen wie der guten Erreichbarkeit an der Nord-Süd-Achse der A 7 zu punkten vermag, sondern mit Inhalten reizt. So offeriert man den Gruppenreiseveranstaltern verschiedene Bausteine, die rund um Kunst und Kultur, Natur und Erlebnis, Schloss und Park, Stadt und Führungen sowie den Themenbereich Wandern und Ausflüge kreisen und zu einem individuellen Gesamtprogramm für einen Ein- oder Mehrtagesausflug nach Heidenheim zusammengestellt werden können.

Zudem werden Programme für spezielle Anlässe wie etwa die Opernfestspiele angeboten, und darüber hinaus präsentiert sich Heidenheim wie geschaffen für einen Zwischenaufenthalt: als Stopover bei einer in die Alpen oder nach Süd- und Südosteuropa führenden Gruppenreise – interessant auch für Busunternehmen, die im Incoming-Geschäft aktiv sind und mit ausländischen, oft aus Asien kommenden Reisegruppen durch Deutschland oder Europa touren.

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