Heidenheim / Andreas Antoniuk Sie läuteten den Endspurt der Reihe „Kultur im Café“ ein und machten Stimmung bei den rund 100 Zuschauern.

Sie läuteten den Endspurt der 21. Auflage der schon traditionellen Reihe „Kultur im Café“ des Naturtheaters: „Etta & The Houserockin’ Nightcats“, und sie nahmen die 100 Besucher mit auf einer Reise durch die Blues- und Soulwelt.

Etta, das ist niemand Geringeres als Corry Rabus, die mit ihrer beeindruckenden Gesangsstimme das Publikum verzauberte; unterstützt und begleitet von Max Grundmann (harps), Robert Illg am Schlagzeug und – fast ist es dieses Jahr eine neue Tradition, dass Papa und Sohnemann gemeinsam auf der Bühne im Café stehen – Max und Alex Spohn (Gitarre und Bass). Und dazu gesellte sich mit Peter Pelzner ein fränkischer Gitarrist, dessen Riffs und Licks ein einziger Ohrenschmaus waren.

Blues und Soul, das kann manchmal ganz schön zäh sein, ist doch das Schema der Stücke im Allgemeinen ziemlich ähnlich. Nicht so bei diesem Konzert, denn die Nachtkatzen verstanden es, mit verschiedensten Grooves und Arrangements immer wieder neue Facetten zu präsentieren, was neben der Virtuosität einer „Etta“ auch den beiden Gitarreros Pelzner und Max Spohn geschuldet war, die sich kongenial unterstützten. Und Spohn jr. hatte sichtlich Spaß mit seiner 68er Gibson ES 125 CD, deren Sound sich prächtig mit Pelzners Stratocaster zu verstehen schien.

Das Publikum im ausverkauften Café hatte sichtlich seinen Spaß an Musik und den launigen Ansage von Corry Rabus, und mit zwei knackigen Zugaben entließ die Band hochzufriedene Zuhörer in die Nacht.