Heidenheim / pm 2018 kamen 262 000 Gäste in die Parkanlage. Die Gesamtzahl liegt jetzt bei mehr als zwei Millionen.

Holger Hammer, der Vorsitzende des Brenzparkvereins, konnte bei der Hauptversammlung zufrieden zurückblicken: 2018 war das besucherstärkste Jahr nach der Landesgartenschau 2006.

Eine positive Bilanz zog er auch mit Blick auf die unterschiedlichen Aktivitäten. Säulen und Zugpferde des Vereins seien nach wie vor „Sommer im Park“, Grünes Klassenzimmer und „Brenzparkschaffer“. Beachtenswert sei auch die im zweiten Jahr bestens funktionierende Gastronomie. Dass mittlerweile gut zwei Millionen Besucher in den Brenzpark gekommen seien, spreche eine deutliche Sprache.

Von Einbrüchen verschont

Die große Besucherresonanz bedeute einerseits einen Ansporn, so Hammer, andererseits den Auftrag an den Verein und die Stadt, weiterhin an der Attraktivität des Parks zu arbeiten und neue Ideen zu entwickeln. Erfreulich sei, dass nach einer Einbruchsserie im vorangegangenen Jahr Verein und Stadt diesmal von Einbrüchen und Diebstählen verschont geblieben seien. Dafür seien jedoch hohe Investitionen in die Sicherheitseinrichtungen des Kinderhauses erforderlich gewesen.

Einen Wermutstropfen stellt laut Hammer die Mitgliederentwicklung dar. Innerhalb eines Jahres ist zum Stichtag 31. Dezember 2018 die Zahl der Mitglieder von 1583 auf 1535 gesunken. Zwölf Eintritten standen 60 Austritte gegenüber. 19 davon waren durch Sterbefälle begründet.

Bernhard Krause, der Leiter der aktuell 23 „Brenzparkschaffer“, verwies in seinem Rückblick auf 2970 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden.

Bei Kindern beliebt

Für das Grüne Klassenzimmer blickte Leiterin Stephanie Krause auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 6126 Kinder von Kindergärten und Schulen nahmen teil, zusätzlich gab es 45 Führungen und Kooperationen. Ziel sei nach wie vor der Erhalt des Grünen Klassenzimmers als feste Institution in der Heidenheimer Schullandschaft. Außerschulische Angebote und die Erwachsenenbildung erhielten einen immer höheren Stellenwert.

53 Veranstaltungen, zwei Ausstellungen und eine Kunstbörse hatten Eva Enslin und ihre aus 18 Aktiven bestehende Gruppe „Sommer im Park“ vorzuweisen. Für die Organisation und Betreuung der mittlerweile fest etablierten Kulturreihe fielen 3000 Arbeitsstunden an.

Dass der Verein nach wie vor auf gesunden Füßen stehe und sich das Vereinsvermögen sogar erhöht habe, war die Botschaft von Schatzmeister Peter Bretzger. Der Verein habe seit 2010 rund eine Million Euro investiert. Die Arbeitszeit der Ehrenamtlichen sei mit etwa 500 000 Euro zu bewerten. Mehrheitlich angenommen wurde der Antrag, den Mitgliedsbeitrag ab 2020 von 20 auf 30 Euro zu erhöhen. bren