Heidenheim Bald fahren E-Busse von Voith im Stadtverkehr

Heidenheim / Andreas Uitz 07.07.2018
Der Gemeinderat hat beschlossen, drei Elektrobusse für den Stadtverkehr mitzufinanzieren, die von der Firma Voith gebauten werden. Auch die HVG ist an den Kosten beteiligt.

Verkehr und Umwelt sind auch bei der Stadtverwaltung und im Gemeinderat zentrale Themen, die immer wieder auftauchen. Nicht nur im Bemühen, den öffentlichen Nahverkehr zu fördern und dabei auch gleich noch die Umwelt zu entlasten, hat der Gemeinderat beschlossen, drei E-Busse für den Stadtverkehr mitzufinanzieren.

Das Gremium und auch Oberbürgermeister Bernhard Ilg wollen die Anschaffung zugleich als Signal verstehen, die heimische Industrie zu unterstützen.

Ab November 2019 auf der Straße

Denn die Busse, die ab November 2019 im Heidenheimer Stadtverkehr eingesetzt werden sollen, fahren mit elektrischen Antrieben aus dem Hause Voith. Das Unternehmen steuert als Zulieferer die E-Machine und die Gesamtintegration für den Elektrobus bei. Voith wird dabei einen neu entwickelten elektrischen Antrieb einsetzen.

Um den Kauf der Busse zu ermöglichen, ist die Stadt eine Kooperation mit der HVG eingegangen. Denn bei der Anschaffung eines E-Busses entstehen Mehrkosten in Höhe von etwa 380 000 Euro. Zwar wird das durch Fördermittel des Bundes unterstützt, doch bleiben immer noch Differenzkosten in Höhe von 237 000 Euro. Diese Kosten werden je zu einem Drittel von der Stadt, der HVG und Voith getragen. Der städtische Anteil für alle drei Busse liegt dementsprechend bei insgesamt 237 000 Euro.

Wichtiger Schritt fürs Klima

„Die Investition in E-Mobilität ist ein wichtiger Schritt zu einer klimafreundlichen Stadt und findet in Heidenheim breite Unterstützung in der Politik und in der Bevölkerung“, wird Oberbürgermeister Bernhard Ilg in einer Pressemitteilung der HVG zitiert. Auch HVG-Geschäftsführer Michael Dalhof freut sich ebenso über die Kooperation: „Wir sehen uns in der Verantwortung, CO2-freundliche Verkehrsleistungen zu fördern.“ Pro Bus können bei einer Laufleistung von 50 000 Kilometern im Jahr schon in zwölf Jahren bis zu 550 Tonnen CO2 eingespart werden.

Vonseiten der Gemeinderats erfuhr der Vorschlag der Stadtverwaltung, sich am Kauf der Busse zu beteiligen, allgemein große Zustimmung.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel