Heidenheim Nach Zugausfällen: Bahn verspricht Verbesserungen

Heidenheim / HZ 07.08.2018
Kiesewetter trifft Bahn-Chef Hantel. Es ging um die Ausfälle auf der Brenzbahn dieses Jahr.

Zu einem Gespräch über schienenpolitische Themen der Region traf CDU-Wahlkreisabgeordneter Roderich Kiesewetter den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für das Land Baden-Württemberg, Sven Hantel, in Stuttgart. Ausgangspunkt des Gesprächs waren die Ausfälle und Verspätungen der Brenzbahn insbesondere im Frühjahr dieses Jahres.

Die Gründe lägen insbesondere in der Störungsanfälligkeit der Technik und in krankheitsbedingten Ausfällen, schreibt Kiesewetter in einer Pressemitteilung nach dem Gespräch. Reagiert habe die Bahn mit einer Erhöhung der Werkstattkapazitäten und durch die Unterstützung durch Personal anderer Bereiche. Dadurch habe man eine Verbesserung erzielen können. Trotzdem beschäftige nicht nur die Bahn die immer schwieriger werdende Situation bei der Ausbildung und Einstellung von Fachkräften.

Bezüglich der Kommunikation bei Verspätungen und Ausfällen bemühe sich die Bahn, so Kiesewetter, um weitere Verbesserungen. Er verwies auf den sogenannten Streckenagenten, eine Handy-App, die künftig 24 Stunden, sieben Tage die Woche aktuell gehalten werden soll. Entschädigung der Fahrgäste werde es allerdings keine geben.

Ferner wurde über die Bahnübergangsbeseitigung in Aalen diskutiert. Kiesewetter wies auf die Wichtigkeit hin, nach jahrzehntelanger Diskussion und Planung nun auf eine Kreuzungsvereinbarung hinzuwirken. Diese solle noch in diesem Jahr erfolgen.

Der Fernverkehr von Karlsruhe nach Nürnberg erfolgt weiterhin über die Remsbahn und Obere Jagstbahn via Aalen, Ellwangen, Crailsheim, ab 2019 mit neuen Fahrzeugen des IC2.

Themen in diesem Artikel
Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel