Heidenheim Ausstellung: Menschenleer und doch persönlich

Sarah Zagefka vor einem ihrer Werke, das auch in der Ausstellung gezeigt wird.
Sarah Zagefka vor einem ihrer Werke, das auch in der Ausstellung gezeigt wird. © Foto: privat
Heidenheim / HZ 08.11.2018
Die Münchner Malerin Sarah Zagefka stellt ab Samstag im Türmle aus.

Den Menschen darzustellen, im Innen- und Außenraum, ohne ihn zu zeigen: Das ist die Intention der Münchener Malerin Sarah Zagefka, die in Kürze im Türmle in Heidenheim ausstellt. Die Vernissage findet am kommenden Samstag, 10. November, um 17 Uhr statt.

Zagefkas Bilder – die Kleinformate meist in Öl auf Holz, die größeren auf Leinwand – sind menschenleer und doch sehr persönlich. Sie zeigen das Umfeld der Menschen, ihre Lebensumstände, ihre Hinterlassenschaften, so als ob sie gerade gegangen wären. Ihre Werke sind nicht photorealistisch, aber malerisch sehr präzise ausgearbeitet und auch in den Kleinformaten so formgetreu, dass man sich in den Details verlieren kann.

Der Mensch wird als Summe seines persönlichen Besitzes und seiner Umgebung gezeigt. Der Betrachter darf sich darin vertiefen und vorstellen, welche Persönlichkeit hier wohl lebt und wer die Szenerie gerade verlassen hat. Darüber hinaus will die Künstlerin aber nicht mehr Information bereitstellen; ein Grund, weshalb auch die Titel der Bilder verschlüsselt sind.

Die Künstlerin Sarah Zagefka hat selbst Kunsttherapie und Malerei studiert. Sie wird bei der Vernissage anwesend sein. Zur Einführung in die Ausstellung spricht Dr. Franz Eibach, Leiter des Kunstvereins. pm

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