Heidenheim / HZ/cat Die Mitglieder des Arbeitskreis Mission sind froh und erleichtert, dass die gesammelten Spenden in Simbabwe angekommen sind. Das Geld wird vornehmlich zum Kauf von Lebensmitteln verwendet.

Gute Nachrichten vom Arbeitskreis Mission St. Maria: Insgesamt rund 18.000 Euro an Spendengeldern konnten nun an mehrere Institutionen in Simbabwe überbracht werden. Ein Teil der Gelder stammt auch aus Spenden von HZ-Lesern, die den Arbeitskreis über das HZ-Spendenportal www.unsere-hilfe-zaehlt.de unterstützt haben.

Wie Liesl Plhak vom Arbeitskreis berichtet, konnte das Geld Ende Februar nach Bulawayo gebracht werden. Die Behindertenschule King Georg, die die Gruppe seit Jahren unterstützt, erhielt umgerechnet 3000 Euro. Die Leiterin der Einrichtung, Inez Hussey, sei über das Geld so erfreut gewesen, dass ihr die Tränen gekommen sind, so Plhak. Endlich könnten nun für die Kinder dringend benötigte Lebensmittel gekauft werden. Die Lebensmittelpreise seien ins Unermessliche gestiegen: Ein Pfund Butter koste aktuell 33 US-Dollar, ein Shampoon 31 US-Dollar. Benzin und Diesel seien fast nur auf dem Schwarzmarkt zu haben. Entsprechend hoch seien die Busfahrtkosten für die Schüler.

Für eine Station des verstorbenen Pater Johannes Banning konnten umgerechnet 1500 Euro übergeben werden, die ebenfalls für den Kauf von Lebensmittel verwendet werden.

Der Arbeitskreis unterstützt zudem ein Buschkrankenhaus in Lupane, wo gerade ein neuer OP-Trakt gebaut wurde. Dort fehlen laut Plhak jedoch noch Geräte, die in Simbabwe oder in Südafrika nicht zu bekommen sind. Diese Gerätschaften sowie Spenden sollen noch diesen Monat in einem Container auf die Reise gehen.

Der Leiter des Hospitals, Dr. Hans Schales, hat sich jedoch schon jetzt über eine Spende von 4000 Euro gefreut. Das Krankenhaus hat ein Einzugsgebiet von 150 Kilometern. Weil staatliche Hospitäler nur gegen Vorauszahlung behandeln, kommen immer mehr Patienten in die kirchlichen Krankenhäuser.

Zwei weitere Stationen, das St. Theresa`s Hospital sowie die Station in der Schwester Rosemarie Lemmermeier aus Mergelstetten tätig ist, erhielten 3500 bzw. 5000 Euro.