Heidenheim / hz Leserbrief zum Kommentar zur Rodung auf dem Rinderberg

Der Eingriff wirkt brutal, das ist kein schöner Anblick. Mehr als diese beiden Sätze fallen Herrn Uitz gegen das Vorgehen der Stadt zum Waldstück beim Rinderberg in der Nähe Nattheims nicht ein. Dafür gibt es eine ausführliche Rechtfertigung für diesen Kahlschlag. Nichts zu dieser verdächtig schnellen „Hau-Ruck-Aktion“. Als hätte man Angst gehabt, die Öffentlichkeit zu informieren. Als glaubte man, alle rennen zum Rathaus und lesen den Aushang dazu. Oder sie haben noch im Kopf, was 1993 im Bebauungsplan beschlossen wurde. Nichts auch zu einer schon immer miserablen Öffentlichkeitsarbeit der Stadt. Und die Behauptung mit 1000 Arbeitsplätzen könnte man schon auch in Frage stellen. 50 wäre auch eine Zahl. Wie tröstlich, dass nur 0,6 Prozent des Heidenheimer Waldes dran glauben mussten. Da gibt es noch viel Arbeit!

Dieter Arnold, Sontheim/Brenz