Heidenheim „Protest hat gewirkt“: Stoch begrüßt Brenzbahn-Wende

Hat sich gelohnt: Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch hat sich für die Brenzbahn stark gemacht.
Hat sich gelohnt: Der SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Stoch hat sich für die Brenzbahn stark gemacht. © Foto: mb
Heidenheim / hz 01.06.2018
Der Heidenheimer SPD-Landtagsabgeordnete und Chef der Landtagsfraktion Andreas Stoch begrüßt die Ankündigung, dass die Brenzbahn nun doch schon bis zum Jahr 2025 elektrifiziert werden soll.

Stoch hatte zuvor gemeinsam mit seinem Ulmer Kollegen Martin Rivoir das Elektrifizierungskonzept von Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) kritisiert. Nun ist es offiziell, dass die Brenzbahn schon bis 2025 elektrifiziert werden soll.

Großen Protest hatte der erste Entwurf des Verkehrsministeriums zur Elektrifizierung des Schienennetzes in Baden-Württemberg in der Region hervorgerufen, wonach die Strecke zwischen Aalen und Ulm erst nach 2030 elektrifiziert werden sollte. Einem Protestschreiben Stochs ließ die SPD-Landtagsfraktion einen entsprechenden Antrag folgen, der das Konzept der Elektrifizierung im Land kritisch hinterfragt. „Die nun vorliegende Antwort aus dem Verkehrsministerium zeigt, dass der Protest gefruchtet hat“, so Stoch. Das bedeutet, dass eine vollumfängliche Elektrifizierung der Brenzbahn bis 2025 anstatt erst nach 2030 geplant ist. Ein paralleler Betrieb von Diesel und E-Betrieb auf der Regio-S-Bahn Donau-Iller sei nach Aussage des Ministers nicht zu befürchten. Stoch betont, dass neben der Elektrifizierung natürlich der abschnittsweise zweigleisige Ausbau auf der Tagesordnung bleiben muss.

Auch Stochs Parteikollegin und SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier freut sich über die Bestätigung des Verkehrsministeriums. „Es ist gut, dass man im Verkehrsministerium in Stuttgart nun erkannt hat, wie wichtig die Brenzbahn für die gesamte Region Ostwürttemberg ist. Eine Elektrifizierung bis zum Jahr 2025 wird viele Vorteile mit sich bringen.“

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